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03.07.2015

00:41 Uhr

Allianz-Tochter

Anlegerflucht bei Pimco nimmt wieder zu

Der Kapitalabfluss beim ehemaligen Vorzeigefonds „Total Return Fund“ der amerikanischen Allianz-Tochter Pimco nimmt kein Ende: Im Juni haben Investoren erneut Gelder in Milliardenhöhe abgezogen.

Der ehemalige Notenbankchef Ben Bernanke ist als Berater für Pimco tätig. ap

Ben Bernanke

Der ehemalige Notenbankchef Ben Bernanke ist als Berater für Pimco tätig.

Newport BeachDer deutsche Versicherer Allianz muss bei seiner US-Fondstochter Pimco weiter auf eine Trendwende warten. Im Juni zogen Investoren unter dem Strich drei Milliarden Dollar (2,7 Milliarden Euro) aus Pimcos Flaggschiff „Total Return Fund“ ab, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Damit beschleunigt sich die seit 26 Monaten anhaltende Anlegerflucht aus dem einst weltgrößten Anleihe-Portfolio wieder.

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Keine Sonnenbrillen, keine Star-Allüren: Die neuen Chefs der Allianz-Tochter präsentieren sich den Anlegern betont sachlich. Gleichzeitig macht Pimco aber auch deutlich, dass die Firma keine Angst vor der Zukunft hat.

Im Mai hatte der Fonds nach kräftigen Abflüssen in den Vormonaten nur noch 2,7 Milliarden Dollar verloren. Das verwaltete Vermögen ist seit April 2013 von 293 auf zuletzt knapp 103 Milliarden Dollar gesunken. Der wichtigste Pimco-Fonds war bis Ende September 2014 vom als „Anleihekönig“ bekannten Bill Gross verwaltet worden. Er wechselte jedoch nach internen Streitereien im Management zum Wettbewerber Janus Capital.

Von

dpa

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