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10.01.2005

11:15 Uhr

Aluminiumkonzern Alcoa macht den Anfang

An der Wall Street startet die Bilanzsaison

Die US-Börsen werden nach Einschätzung von Analysten in dieser Woche auf die ersten US-Unternehmenszahlen für 2004 verhalten reagieren.

HB NEW YORK. Die Richtung der Aktienmärkte dürfte in erster Linie von den Prognosen der Unternehmen für 2005 bestimmt werden, sagten Analysten. Es wird damit gerechnet, dass die Gewinne in diesem Jahr weniger stark steigen werden als in den vergangenen Jahren.

"Ich wäre überrascht, wenn die erste Welle der Unternehmensberichte aggressive Käufe an den Aktienmärkten auslösen würde", sagte Christine Callies, Analystin von Bessemer Trust. Die Bilanzsaison wird heute nach Börsenschluss mit den Geschäftszahlen des weltgrößten Aluminiumkonzerns Alcoa eröffnet. In dieser Woche werden auch die Geschäftsberichte der Technologiekonzerne Intel, Apple und Sun Microsystems erwartet. Alcoa und Intel gehören zu den 30 Unternehmen des Dow-Jones-Indexes. Intel ist außerdem - wie Apple und Sun Microsystems - ein marktbeeinflussender Titel an der Technologiebörse Nasdaq.

Von der Konjunkturseite her sei keine Belastung für die Aktien zu erwarten, sagte Callies. Die US-Wirtschaft sei ziemlich stabil. Für die Märkte scheine derzeit die Bestätigung wichtiger zu sein, dass die US-Notenbank Fed die Politik der behutsamen Zinserhöhung beibehalten und nicht zu einer Politik der aggressiveren Zinserhöhung wechseln werde.

Die US-Notenbank hatte vor einigen Tagen die Anleger bei der Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls vom 14. Dezember mit der Bemerkung erschreckt, dass die Zinsen zu niedrig seien, um die Inflation in Grenze zu halten. Diese Einschätzung hatte an den Märkte Spekulationen über ein baldiges drastisches Anziehen der Zinssätze ausgelöst. Zuvor war allgemein damit gerechnet worden, dass die Fed die Zinsen weiter in Schritten von je 25 Basispunkten erhöhen wird. Die US-Notenbank hatte am 14. Dezember die Zinsen zum fünften Mal nacheinander um einen Viertel Prozentpunkt angehoben und zwar auf 2,25 Prozent. Das nächste Treffen des zinspolitischen Ausschusses der Notenbank steht am 1. und 2. Februar an.

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