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13.04.2011

13:30 Uhr

Analystenpreis 2011

Diesen Analysten können Anleger vertrauen

VonAnke Rezmer

Gute Analysten sind unverzichtbar: Das Handelsblatt und das US-Analysehaus Starmine haben die besten ihrer Zunft ausgezeichnet. Auf diese Experten können sich Anleger verlassen.

Sieger unter sich: Guido Hoymann, Jürgen Pieper und Lothar Weniger (v.l.n.r.). Quelle: Bernd Roselieb

Sieger unter sich: Guido Hoymann, Jürgen Pieper und Lothar Weniger (v.l.n.r.).

FrankfurtDas Aktienjahr 2010 hatte die Pessimisten eines Besseren belehrt. In vielen Ländern waren die Aktienindizes stärker gestiegen als vorhergesagt - und das trotz der Schuldenkrise in Europa. Doch Analysten konnten nicht einfach auf dieser Welle mitschwimmen. Es galt, fein säuberlich zu trennen - nach der Position der Branchen im Konjunkturzyklus und der Position des jeweiligen Unternehmens im Vergleich mit seinen Wettbewerbern.

"Analysten, die neben Kaufempfehlungen weiterhin auch Verkaufsempfehlungen gegeben haben, gehörten zu den besten", sagt Raj Shah, Produktspezialist bei der Gesellschaft Starmine. Das Handelsblatt zeichnete gestern Abend in Frankfurt gemeinsam mit dem US-Analysehaus Starmine zum achten Mal die besten Analysten für deutsche Aktien mit dem Analystenpreis 2011 aus.

Zu den einträglichsten Anlageempfehlungen des vergangenen Jahres zählte der Rat von Jürgen Pieper, Aktien des Ingenieurdienstleisters Bertrandt zu kaufen. Wer dem Automobil- und Industrie-Analysten des Bankhauses Metzler folgte, konnte sein Kapital mehr als verdoppeln. Ebenso zahlte sich der Tipp des Industrie- und Konsumanalysten Stephan Simmroß von Equinet aus, den Holzverarbeiter Pfleiderer zu verkaufen. Wer sich danach richtete, konnte sein Depot vor einem Verlust von rund 60 Prozent schützen.

Anlegern geben die Ergebnisse Orientierung

Treffende Aktienanalysen bedeuten für Anleger bares Geld - das gilt sowohl für Kauf- als auch für Verkaufsempfehlungen. Bewertungen der Arbeit von Analysten durch unabhängige Ratinghäuser wie für diesen Analystenpreis geben Anlegern Hinweise darauf, auf welche Analysten sie sich verlassen können. Wer es regelmäßig in die Ranglisten schafft, beweist, dass er sein Handwerk beherrscht. Allerdings gehört auch das Quäntchen Glück dazu, zum richtigen Zeitpunkt ein passendes Votum für oder gegen eine Aktie abzugeben oder den Gewinn einer Aktiengesellschaft exakt einzuschätzen.

Das US-Analysehaus Starmine, eine Tochter des weltgrößten Finanzdatenanbieters Thomson Reuters, hat die besten Analysten für deutsche Aktien ermittelt. Starmine bewertet seit mehr als zehn Jahren die Qualität von Aktienempfehlungen und die Genauigkeit von Gewinnschätzungen. Um die Branchenbesten zu ermitteln, nahmen die Experten des US-Research-Hauses 1441 Analysten von 178 Brokern unter die Lupe, die knapp 600 deutsche Aktien beobachten. Für den Award qualifizieren konnten sich allerdings nur 257 Analysten. Starmine finanziert sich durch den Verkauf der Researchergebnissen an Investoren und Finanzhäuser wie Banken.

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