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02.02.2011

10:11 Uhr

Analystenprognosen

„Es gibt weit und breit keine Argumente gegen Aktien“

VonUlf Sommer

Um die Perspektiven des Dax in diesem Jahr zu klären, hat das Handelsblatt vier renommierte Charttechniker in die Frankfurter Redaktion eingeladen. Einig sind sich die Experten, dass die gegenwärtige Hausse stabil und stark ist und der Kurs auf über 8.000 Punkte steigen könnte.

Die guten Zeiten an der Börse sind noch nicht vorbei: Der Dax könnte noch in diesem Jahr über 8.000 Punkte steigen. DAPD

Die guten Zeiten an der Börse sind noch nicht vorbei: Der Dax könnte noch in diesem Jahr über 8.000 Punkte steigen.

FRANKFURT. In weniger als zwei Jahren hat sich der Dax verdoppelt. Und das inmitten der größten Schuldenkrise in der Nachkriegsgeschichte. Sollen Anleger jetzt aussteigen, um vor dem Beginn einer neuen Talfahrt ihre Gewinne zu sichern? Oder beginnt die Party jetzt erst, weil die Konjunktur boomt und 2011 die meisten Dax-Konzerne so viel verdienen werden wie noch nie?

Um die Perspektiven an den Börsen in diesem Jahr zu klären, hat das Handelsblatt vier renommierte Charttechniker in die Frankfurter Redaktion eingeladen; also Analysten, die ihre Kursprognosen aus Charts, Trendfolgemodellen und zyklischen Mustern und nicht aus konjunkturellen Entwicklungen herleiten. Je mehr Anleger ihre Kauf- und Verkaufsentscheidungen von Chartmustern und deren vermeintlicher Aussagekraft ableiten, desto eher erfüllen sich die entsprechenden Prognosen von selbst.

"Weit und breit gibt es keine Argumente, die für eine Trendwende nach unten sprechen", meint der freie Charttechniker Frederik Altmann. Er hatte schon vor einem Jahr an gleicher Stelle auf steigende Kurse gesetzt - und damit goldrichtig gelegen. Seine Argumente leitete und leitet er auch jetzt aus dem unverändert intakten Aufwärtstrend ab. Dabei erreichen die Aktien mit jedem Hoch einen höheren Kurs - jedes zwischenzeitliche Tief liegt über dem vorangegangenen.

Solch ein sauberer Trend signalisiert eine intakte Rally. "Es gibt keinen Grund auszusteigen, solange der Dax nach oben strebt." Der Aufwärtstrend begann im Frühjahr 2009, flachte Anfang 2010 für längere Zeit ab, um dann zum Jahresende erneut Fahrt aufzunehmen. "Damit festigte sich der ohnehin schon stabile Trend noch weiter", sieht Altmann auch nach knapp zwei Jahren keine Ermüdungserscheinungen aufkommen.

Wie im Übrigen auch seine drei Kollegen wittert er eine markante Widerstandszone im Bereich zwischen 7.230 und 7.375 Punkten. Hier prallten die Kurse während der kurzen Zwischenrechnungen im Laufe der langen Talfahrt bis 2009 mehrfach ab. Üblicherweise halten sich Investoren dann später mit neuen Käufen zurück, sobald sich die Kurse wieder solch einer markanten Zone nähern.

Kommentare (6)

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aruba

02.02.2011, 11:53 Uhr

Guten Tag,.......... Wieso sagt nie einer einen Crash voraus. ich will es ihnen sagen;.... wenn jemand es wuesste...... wuerde er bestimmt nicht damit hausieren gehen. besten Dank

Gordon Clown

02.02.2011, 12:39 Uhr

Wieland Staud hat immer Recht, weil er pro Monat 4 mal die Richtung wechselt.
So ist er für alles gewappnet !
Über seinem Schreibtisch hängt der Spruch: "Was kümmert mich das Geschwätz von gestern"

Geheimrat

02.02.2011, 14:41 Uhr

ich habe mir gerade eine Tasse Kaffee aufgebrüht und
wie jeden Nachmittag im Kaffeesatz gelesen. Was ich dort sah, das gefiel mir nicht und verunsicherte mich in höchstem Maße bezüglich meiner investitionsentscheidung.
Also mußte die nächste Tasse her. Und diesmal
war alles so wie ich es auch im Horoskop gesehen hatte. Morgen wird kräftig investiert

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