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12.07.2011

14:31 Uhr

Angst vor dem Kollaps

Analysten spielen Crash der Euro-Zone durch

Einige Investoren setzen offenbar bereits auf einen Zusammenbruch der Euro-Zone. Der Grund sei Italien, schrieb die Credit Suisse an ihre Kunden. Mitsubishi rät Investoren sich auf einen möglichen Kollaps vorzubereiten.

Eine Ein-Euro-Münze mit Feuer und Qualm eines Streichholzes. Quelle: dpa

Eine Ein-Euro-Münze mit Feuer und Qualm eines Streichholzes.

Frankfurt Das japanische Handelshaus Mitsubishi UFJ Securities riet seinen Kunden dazu, sich auf diese Möglichkeit vorzubereiten. An den Finanzmärkten wird ein Kollaps der Euro-Zone zwar weiterhin für unwahrscheinlich gehalten und in der Politik vehement abgestritten. Das Tabu, nicht darüber reden zu dürfen, bröckelt aber langsam. „Es ist gut möglich, dass es in der Euro-Zone zu Ausschlüssen kommt, beginnend mit Nationen am Rande des Raums“, hieß es in der Studie von Mitsubishi UFJ Securities am Dienstag.

Bei näherer Betrachtung von Staatsanleihen aus Belgien, Italien oder Spanien sollten Investoren explizit auch das Szenario eines Euro-Austritts durchspielen, rieten die Japaner ihren Kunden. Dafür diene Italien als Beispiel, schrieb die Credit Suisse bereits am Montag. Aufgrund der desolaten Schuldenlage von Italien geht in der EU derzeit die Angst vor einem Überschwappen der Krise auf das Land um - zumal da der Euro-Rettungsschirm mit einer Staatspleite Italiens überfordert wäre.

Dennoch geht die Credit Suisse davon aus, dass die Schuldenkrise bewältigt wird, indem die Kernländer der Euro-Zone den Rand-Ländern helfen. „Wenn sie es nicht tun, sind die Kosten mindestens doppelt so hoch als wenn sie es tun. Die indirekten Kosten sind um einiges höher.“

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

12.07.2011, 19:49 Uhr

Frau Lagard will dass Deutschland die gleichen Sauereien macht wie die anderen, damit wir nicht als Saubermann dastehen. Wir sollen ausgeschlachtet werden und auch vom eigenen Aas fressen bevor die ganze Euro-Mülltonne umfällt.

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