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17.01.2012

11:44 Uhr

Anleihe-Auktion

Spanien sammelt fast fast Milliarden Euro ein

Trotz der Herabstufung durch die Ratingagentur S&P hat sich Spanien problemlos Geld beschaffen können. Die Zinsen für Anleihen des südeuropäischen Landes sanken sogar kräftig.

Eine spanische Ein-Euro-Münze. dpa

Eine spanische Ein-Euro-Münze.

Berlin / MadridTrotz der Herabstufung durch die Ratingagentur S&P hat sich Spanien zu deutlich günstigeren Zinsen Geld beschaffen können. Das südeuropäische Euro-Land sammelte am Dienstag 4,88 Milliarden Euro am Kapitalmarkt ein. Der durchschnittliche Zinssatz für die Papiere mit zwölf- und 18-monatiger Laufzeit lag deutlich niedriger als bei der letzten derartigen Auktion von Mitte Dezember, wie die Notenbank in Madrid mitteilte. Die durchschnittliche Rendite für 12-Monatspapiere sank auf rund 2,05 von 4,05 Prozent bei der vorigen Auktion. Bei 18-Monatspapieren musste Spanien den Anlegern nur noch eine durchschnittliche Rendite von rund 2,4 Prozent bieten nach zuletzt rund 4,2 Prozent.

Insgesamt hatten Investoren für die spanischen Papiere Angebote für 16,7 Milliarden Euro abgegeben. Die Auktion war damit mehr als drei Mal überzeichnet.

Die Ratingagentur Standard & Poor's hatte am Freitag neun von 17 Euro-Ländern - darunter auch Spanien - in ihrer Kreditwürdigkeit herabgestuft. Spanien steht wegen seiner hohen Schulden im Visier der Finanzmärkte.

 

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