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28.08.2012

11:30 Uhr

Anleihe-Emission

Spanien leiht sich günstiger Geld

Spanien hat sich erneut Milliarden-Summen geliehen und konnte Investoren mit deutlich niedrigeren Renditen ködern als zuletzt. Das Land verkaufte Geldmarktpapiere und sammelte dabei rund 3,6 Milliarden Euro ein.

Spanische Euromünzen -"bezahlbare Renditen". dpa

Spanische Euromünzen -"bezahlbare Renditen".

MadridGeplant war eine Spanne von 2,5 bis 3,5 Milliarden Euro. Bei der Auktion von Bonds mit drei Monaten Laufzeit fiel die durchschnittliche Rendite kräftig auf 0,946 von 2,43 Prozent im Juli. Die Rendite bei Sechs-Monats-Papieren sank auf 2,026 Prozent von 3,69 Prozent. Die Europäische Zentralbank hat mit ihrer Ankündigung, alles Erforderliche zum Erhalt des Euro zu tun, dazu beigetragen, dass Spaniens Refinanzierungskosten abgenommen haben.
Spanien hat bereits wegen seiner angeschlagenen Banken Finanzhilfen beantragt. Die Euro-Partner haben dafür ein Paket über 100 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Dennoch gilt das Land als ganzes weiter als Kandidat für den Euro-Rettungsschirm. Denn Spaniens Wirtschaft steckt tief in der Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt sank die vergangenen drei Quartale in Folge. Im Frühjahr gab es ein Minus von 0,4 Prozent zum Jahresbeginn, wie das nationale Statistikamt nach endgültigen Berechnungen mitteilte. Dies ist auch ein Ergebnis der harschen Sparpolitik, mit der die Regierung in Madrid das Vertrauen der Finanzmärkte zurückgewinnen will.

Von

rtr

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

28.08.2012, 11:44 Uhr

Ist doch egal wie hoch die zinsen sind, wenn eh immer nur die Geldschöpfer aus dem Nichts Käufer sind..

Rechner

28.08.2012, 12:08 Uhr

Aber allemal besser als die Behauptungsschöpfer aus dem Nichts.

Rechner

28.08.2012, 12:20 Uhr

Im Juli ist die Geldmenge im Jahresvergleich um 3,2% gestiegen.

Seit Anfang 2010 ist die Geldmenge mit einer Jahresrate von 2,5% gestiegen.

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