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01.02.2009

19:28 Uhr

Anleihen

Anleiheexperten warten auf Zinssignale

Während die Anleihehändler auf die Kommentare der Europäischen Zentralbank am Donnerstag warten, sind sich Analysten über die weitere Marktentwicklung uneins.

HB FRANKFURT. Nick Stamenkovic von RIA Capital Markets in London sieht Chancen, dass sich europäische Staatsanleihen kurzfristig stärker entwickeln werden als US-Staatspapiere. Er erwartet von der EZB Signale, dass die Zinsschraube im März weiter gelockert wird. HSBC Trinkaus mahnt dagegen zur Vorsicht und verweist auf die Charttechnik. Der Bund-Future drohe in den langfristigen Trendkanal seit Sommer zurückzufallen, meinen die Bondstrategen. Dieser weist zwar aufwärts. Die nächste markante Unterstützungszone sieht die Bank aber bei 121,48 bis 121,33 Prozent.

In der vergangenen Woche verlor der Bund-Future rund einen Prozentpunkt auf 122,35 Prozent. Zehnjährige Bundesanleihen haben im Januar den stärksten Monatsverlust seit 5,5 Jahren erlitten. Sie wurden um knapp drei Prozent billiger. Zehnjährige US-Treasuries wurden fast fünf Prozent billiger. Druck brachten unter anderem beispiellos große Neuemissionen. In dieser Woche werden die europäischen Staaten knapp 18 Mrd. Euro am Bondmarkt beschaffen, wie HSBC anmerkt. Vergangene Woche waren es demnach 36 Mrd. Euro. Am Donnerstag stocken Spanien und Frankreich Anleihen auf.

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