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10.04.2006

13:17 Uhr

Anleihen

Banges Warten auf neue Daten aus den USA

Nach dem starken Anstieg der Beschäftigung in den USA warten die Händler am Rentenmarkt in dieser Woche auf weitere amerikanische Konjunkturdaten. Sollten diese tendenziell besser als erwartet ausfallen, würde dies die Inflationsängste schüren und Hoffnungen auf eine Ende des Zinserhöhungszyklus durch die US-Notenbank Fed dämpfen.

cü/pk FRANKFURT. Druck könnte auch von den niederländischen Pensionskassen ausgehen, die laut den Analysten der Hypovereinsbank bei den langen Laufzeiten auf die Bremse treten und weniger Papiere kaufen könnten. Hintergrund der Befürchtungen ist die Pensionsreform. Dabei müssen die Pensionskassen beim so genannten Deckungsgrad aus Vermögen und Verbindlichkeiten einen bestimmten Quotienten erreichen, den einige Kassen Branchenspekulationen zufolge bereits übererfüllt haben.

Am vergangenen Freitag ging der Druck auf die Kurse weiter, der Bund-Future fiel am europäischen Zinsterminmarkt um 16 Basispunkte auf 116,03 Prozent zurück, die zehnjährige Bundesanleihe rentierte erstmals seit Ende 2004 wieder über 3,90 Prozent. In den USA tendierte der Bondmarkt ebenfalls schwächer, die Rendite der zehnjährigen Notes sprang auf 4,99 (Vortag: 4,90)Prozent.

Bei den Unternehmensanleihen begab die Zeitarbeitsfirma Adecco eine Anleihe in zwei Tranchen. Sie platzierte eine siebenjährige Festzinsanleihe über 500 Mill. Euro und einen dreimonatigen variabel verzinsten Bond (Floater) über 200 Mill. Euro. Die Festzinstranche war nach Angaben der Konsortialführer knapp dreifach, der Floater sogar fast vierfach überzeichnet.

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