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23.10.2013

10:21 Uhr

Anleihen

Bundesanleihen bringen immer weniger

Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen erreicht den niedrigsten Stand seit Anfang Oktober. US-Treasuries legen den zweiten Tag in Folge zu. Grund dafür: Die Spekulationen auf eine anhaltende lockere Geldpolitik der Fed.

Die Fed wird ihre Konjunkturmaßnahmen wohl später als erwartet zurückfahren. dpa

Die Fed wird ihre Konjunkturmaßnahmen wohl später als erwartet zurückfahren.

Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen erreichte am frühen Mittwoch bei 1,78 Prozent den niedrigsten Stand seit dem 9. Oktober. Am späten Nachmittag stehen Daten zum Verbrauchervertrauen in der Euro-Zone an. Zudem begibt die Bundesrepublik erstmals seit Ende Juli wieder 30-jährige Bonds.

Von Bloomberg befragte Volkswirte gehen davon aus, dass der Index für das Verbrauchervertrauen in der Euro-Zone im Oktober auf minus 14,5 gestiegen ist, verglichen mit minus 14,9 im September. Die Daten werden von der europäischen Kommission um 16 Uhr bekannt gegeben.

Die Platzierung der 30-Jahres-Bonds soll ein Volumen von zwei Milliarden Euro haben. Bei der vergangenen Emission im Juli betrug die Durchschnittsrendite 2,47 Prozent und bei der Platzierung im April 2,16 Prozent. Am frühen Mittwoch notierten die Papiere bei 2,66 Prozent einen Basispunkt niedriger. Zweijährige Bonds rentierten mit 0,15 Prozent. Bund-Futures waren bei 140,63 Prozent neun Basispunkte höher.

US-Treasuries konnten den zweiten Tag in Folge zulegen. Marktteilnehmer spekulieren darauf, dass die Federal Reserve ihre Konjunkturmaßnahmen später als bislang erwartet zurückfahren wird. Zehnjährige Papiere büßten einen Basispunkt auf 2,5 Prozent ein.

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