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03.06.2014

09:55 Uhr

Anleihen

Bundesanleihen sind kaum verändert vor Euroraum-Inflationsdaten

Kurz vor den Inflationsdaten aus dem Euroraum haben sich die zehnjährigen deutschen Bundesanleihen wenig verändert. Das könnte es auch so bleiben, denn trotz einer niedrigen Inflationsrate wird kein neuer Schub erwartet.

Die Kurse der zehnjährigen deutschen Bundesanleihen waren nach den Verlusten der vergangenen drei Tage am Dienstagmorgen wenig verändert. Die Rendite der Zehnjährigen lag knapp einen Basispunkt im Minus bei 1,362 Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future war bei 146,64 Prozent um 8 Basispunkte niedriger.

Nach den niedriger als erwartet ausgefallenen Verbraucherpreisen in Deutschland stehen am heutigen Dienstag die Inflationsdaten aus der Eurozone im Fokus. Volkswirte rechnen hier mit einer Abschwächung auf 0,6 Prozent im Mai gegen 0,7 Prozent im April.

Die Märkte scheinen nur widerstrebend die derzeitigen Bandbreiten verlassen zu wollen, selbst bei erneuten Anzeichen einer schwachen Konjunktur, die für weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen sprechen“, schrieben Commerzbank-Analysten Michael Leister und Peggy Jäger in einer Einschätzung am Dienstag. Eine niedriger als erwartete Inflationsrate in der Eurozone werde es daher wahrscheinlich nicht schaffen, den Bundesanleihen Schub zu verleihen.

Vor anstehenden Inflationsdaten aus dem Euroraum haben sich die Bundesanleihen kaum verändert gezeigt. dpa

Vor anstehenden Inflationsdaten aus dem Euroraum haben sich die Bundesanleihen kaum verändert gezeigt.

Auch am US-Anleihemarkt waren die Bewegungen verhalten. Die Rendite der zehnjährigen Treasuries war bei 2,52 Prozent in etwa auf dem Niveau des Vortages.

Am Primärmarkt planen Dänemark und Großbritannien die Platzierung von Anleihen. Aus Großbritannien sollen fünfjährige Papiere im Volumen von 4 Milliarden Pfund kommen. Österreich hat zwei geplante Auktionen für heute abgesagt. Vom europäischen Rettungsfonds ESM werden Geldmarktpapiere über 1,5 Milliarden Euro erwartet.

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