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24.10.2013

15:22 Uhr

Anleihen

Bunds-Rendite fällt auf zwei-Monats-Tief

Die Bundesanleihen legen zu, ihre Rendite sinkt – und das auf den tiefsten Stand seit mehr als zwei Monaten. Daten zum Industrie- und Dienstleistungssektor fallen für Experten außerdem enttäuschend aus.

Die so genannten Bunds fielen auf 1,41 Prozentpunkte. dpa

Die so genannten Bunds fielen auf 1,41 Prozentpunkte.

Zehnjährige Bundesanleihen haben am Donnerstag zugelegt. Die Rendite sackte gleichzeitig auf den niedrigsten Standes seit mehr als zwei Monaten ab. Die so genannten Bunds rentierten mit 1,75 Prozent auf ihrem tiefsten Stand seit dem 12. August.

Von Jahresbeginn bis Mittwoch haben die Titel 1,5 Prozent eingebüßt, wie aus Bloomberg World Bond Indexes hervorgeht. Spanische Bonds haben gleichzeitig 10 Prozent zugelegt und italienische 6,5 Prozent. Bund-Futures waren bei 140,82 Prozent vier Basispunkte niedriger.

Daten zum Industrie- und Dienstleistungssektor der Eurozone waren etwas enttäuschend ausgefallen. Die Kennzahl fiel im Oktober auf 51,5 von 52,2 im September zurück. Von Bloomberg befragte Volkswirte hatten mit einem vierten Monatsanstieg in Folge auf 52,4 gerechnet. Ein Wert über 50 macht jedoch nach wie vor deutlich, dass die beiden Bereiche wachsen.

Die Bunds “sind zwischen zwei widersprüchlichen Kräften gefangen - akkommodierender Politik und verbessertem Wachstumsausblick”, sagt Luca Jellinek, Leiter europäische Zinsstrategie bei Credit Agricole Corporate & Investment Bank in London. “Wenn weiterhin positive Daten in solidem Tempo einfließen, würden wir eher mit einem Aufwärtsrisiko für die deutschen Renditen rechnen.”

US-Treasuries rentierten gegenüber dem Vortag nahezu unverändert mit 2,491 Prozent. Am Mittwoch waren die Papiere auf 2,469 Prozent gefallen, den niedrigsten Stand seit dem 22. Juli.

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