Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

29.05.2014

13:09 Uhr

Anleihen

Italien erhält Milliarden zu Niedrigzinsen

Italien nimmt mehr als sieben Milliarden Euro am Kapitalmarkt auf - und zwar zu rekordniedrigen Renditen. So niedrige Zinsen musste das Land seit Euro-Einführung noch nie zahlen.

Zehnjährige Bundesanleihen zeigten sich nahezu unverändert (Symbolbild). dpa

Zehnjährige Bundesanleihen zeigten sich nahezu unverändert (Symbolbild).

FrankfurtItalien hat am Kapitalmarkt insgesamt 7,5 Milliarden Euro aufgenommen. Das Land verkaufte fünf- und zehnjährige Bonds und musste den Investoren dafür eine so niedrige Verzinsung wie noch nie seit der Euro-Einführung bieten.

So fiel die Rendite der zehnjährigen Papiere auf durchschnittlich 3,01 Prozent von 3,22 Prozent bei einer ähnlichen Auktion im April. Die Überzeichnung lag beim 1,3fachen. Für die fünfjährigen Papiere bot Italien den Anlegern eine Verzinsung von 1,62 Prozent an nach 1,84 Prozent vor einem Monat. Auch dies war der niedrigste Satz seit der Euro-Einführung. Die Auktion war 1,4fach überzeichnet. Der Erfolg der Partei von Ministerpräsident Matteo Renzi bei den Europawahlen war an den Märkten als Votum für dessen Reformpolitik interpretiert worden.

Die Ratings der Euro-Länder

Belgien

S&P Rating: AA
Ausblick: Negativ
Moody's Rating: Aa3
Ausblick: Negativ
Fitch Rating: AA
Ausblick: Stabil

Deutschland

S&P Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Estland

S&P Rating: AA-
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: A1
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: A+
Ausblick: Stabil

Finnland

S&P Rating: AAA
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Frankreich

S&P Rating: AA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aa1
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AA+
Ausblick: Stabil

Griechenland

S&P Rating: B-
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Caa3
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: B
Ausblick: Stabil

Irland

S&P Rating: BBB+
Ausblick: Positiv

Moody's Rating: Ba1
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: BBB+
Ausblick: Stabil

Italien

S&P Rating: BBB
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Baa2
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: BBB+
Ausblick: Stabil

Luxemburg

S&P Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Malta

S&P Rating: BBB+
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: A3
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: A+
Ausblick: Stabil

Niederlande

S&P Rating: AA+
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Negativ

Österreich

S&P Rating: AA+
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Portugal

S&P Rating: BB
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Ba2
Ausblick: Positiv

Fitch Rating: BB+
Ausblick: Negativ

Slowakei

S&P Rating: A
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: A2
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: A+
Ausblick: Stabil

Slowenien

S&P Rating: A-
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Ba1
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: BBB+
Ausblick: Negativ

Spanien

S&P Rating: BBB
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Baa3
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: BBB
Ausblick: Stabil

Zypern

S&P Rating: B
Ausblick: Positiv

Moody's Rating: Caa3

Ausblick: Negativ

Fitch Rating: B-

Ausblick: Stabil

Der Bund-Future notierte am Mittag mit 147,04 Punkten nahezu unverändert. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe zog geringfügig auf 1,30 von 1,29 Prozent am Vorabend an. Auch die Kurse der italienischen und spanischen Pendants gaben nach, so dass die Renditen leicht anzogen. Die Aussicht auf eine weitere Lockerung der EZB-Geldpolitik hatte am Vortag die Anleger an die Rentenmärkte gelockt. Wegen des -Feiertages Christi Himmelfahrt in vielen europäischen Ländern waren die Umsätze allerdings gering.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×