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27.09.2011

12:36 Uhr

Anleihen

Italien muss Anlegern höhere Zinsen zahlen

Nach der Abstufung durch die Rating-Agentur Standard & Poor's muss Italien mehr Zinsen für seine Anleihen zahlen. Am Dienstag hat das Land Bonds für mehr als 14 Milliarden Euro verkauft.

Die italienische Flagge aus Regenschirmen. dapd

Die italienische Flagge aus Regenschirmen.

FrankfurtItalien hat bei der ersten Anleihe-Emission nach der Herabstufung durch die Rating-Agentur Standard & Poor's höhere Zinsen vereinbaren müssen. Das hoch verschuldete Land verkaufte am Dienstag Staatsanleihen im Gesamtvolumen von 14,5 Milliarden Euro und Laufzeiten zwischen drei Monaten und zwei Jahren. Die Rendite der zweijährigen Titel stieg im Vergleich zur vorangegangenen Auktion um mehr als einen ganzen Prozentpunkt auf 4,511 Prozent und lag damit auf dem höchsten Stand seit Juli 2008.

„Der Anstieg der Renditen ist angesichts des Markttrends keine Überraschung“, sagte Rentenstratege Marc Ostwald von Monument Securities. Als positiv wertete er, dass Italien beim Platzierungsvolumen keine Abstriche machen musste.

Spanien musste Anlegern bei seiner Emission kurzlaufender Bonds mit den Zinsen ebenfalls entgegenkommen. im Vergleich zur vorangegangenen Platzierung erhöhten sich die Renditen der dreimonatigen Papiere auf 1,692 von 1,357 Prozent und der sechsmonatigen Titel auf 2,665 von 2,187 Prozent. Insgesamt verkaufte Spanien Staatsanleihen im Volumen von 3,2 Milliarden Euro.

Von

rtr

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