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12.06.2013

14:27 Uhr

Anleihen

Italienische und spanische Bonds wieder gefragt

Italienische und spanische Staatsanleihen sind am Mittwoch beliebt bei den Anlegern. Deutsche Bundesanleihen bleiben stattdessen weniger gefragt. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe verharrte bei 1,56 Prozent.

Am Mittwoch beliebt bei den Anlegern: Italienische und spanische Staatsanleihen. dpa

Am Mittwoch beliebt bei den Anlegern: Italienische und spanische Staatsanleihen.

FrankfurtItalienische und spanische Staatsanleihen stehen bei den Anlegern wieder etwas höher im Kurs. Deutsche Bundesanleihen waren indes nach wie vor weniger gefragt. Der Bund-Future pendelte meist um sein Vortagesschlussniveau von 142,74 Zählern. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe verharrte bei 1,56 Prozent. Die entsprechenden spanischen und italienischen Bonds brachten mit 4,58 (Vortag 4,67) und 4,31 (4,37) Prozent deutlich mehr Rendite.

Daher hätten die Anleger am Mittwoch den südeuropäischen Bonds den Vorzug gegeben. „Das ist immer wieder eine Abwägung zwischen Risiko und Rendite, und heute steht mal wieder die Rendite ganz oben“, sagte ein Händler.

Die Ratings der Euro-Länder

Belgien

S&P Rating: AA
Ausblick: Negativ
Moody's Rating: Aa3
Ausblick: Negativ
Fitch Rating: AA
Ausblick: Stabil

Deutschland

S&P Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Estland

S&P Rating: AA-
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: A1
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: A+
Ausblick: Stabil

Finnland

S&P Rating: AAA
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Frankreich

S&P Rating: AA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aa1
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AA+
Ausblick: Stabil

Griechenland

S&P Rating: B-
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Caa3
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: B
Ausblick: Stabil

Irland

S&P Rating: BBB+
Ausblick: Positiv

Moody's Rating: Ba1
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: BBB+
Ausblick: Stabil

Italien

S&P Rating: BBB
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Baa2
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: BBB+
Ausblick: Stabil

Luxemburg

S&P Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Malta

S&P Rating: BBB+
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: A3
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: A+
Ausblick: Stabil

Niederlande

S&P Rating: AA+
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Negativ

Österreich

S&P Rating: AA+
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Portugal

S&P Rating: BB
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Ba2
Ausblick: Positiv

Fitch Rating: BB+
Ausblick: Negativ

Slowakei

S&P Rating: A
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: A2
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: A+
Ausblick: Stabil

Slowenien

S&P Rating: A-
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Ba1
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: BBB+
Ausblick: Negativ

Spanien

S&P Rating: BBB
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Baa3
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: BBB
Ausblick: Stabil

Zypern

S&P Rating: B
Ausblick: Positiv

Moody's Rating: Caa3

Ausblick: Negativ

Fitch Rating: B-

Ausblick: Stabil

Italien nahm am Mittwoch sieben Milliarden Euro über einjährige Anleihen auf. Dabei musste die Regierung in Rom den Anlegern allerdings mit 0,96 Prozent wieder mehr Rendite als noch vor einem Monat mit 0,70 Prozent bezahlen. Es war das erste Mal seit drei Monaten, dass die Zinsen für die einjährigen Bonds anzogen. Händler führten das auf die zuletzt trübere Stimmung an den Sekundärmärkten zurück, wo Spekulationen über ein vorzeitiges Ende der Geldflut in den USA für steigende Renditen gesorgt hatten.

Auch die Bundesrepublik zapfte am Mittwoch den Kreditmarkt an und stockte ihre zweijährigen Bundesschatzanweisungen um über vier Milliarden Euro auf.

Von

rtr

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