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15.01.2008

17:00 Uhr

Anleihen

Konjunkturdaten treiben Bondkurse

Schwache Konjunkturdaten haben am Dienstag bei Anleihen auf beiden Seiten des Atlantiks für Kursgewinne gesorgt.

HB FRANKFURT. In Deutschland fiel der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen im Januar auf 41,6 und damit ein 15-Jahres-Tief. Investoren fürchten, dass eine mögliche US-Rezession auch auf Europa überschwappen könnte. Außerdem zeigten die Zahlen zum deutschen Bruttoinlandsprodukt für das vergangene Jahr einen Wachstumsrückgang an. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank drei Basispunkte auf 4,02 Prozent, den niedrigsten Stand seit über einem Monat. Seit Jahresanfang ist die Rendite bereits mehr als einen viertel Prozentpunkt gefallen. Für den Terminkontrakt Bund-Future ging es am Dienstag 31 Basispunkte aufwärts auf 115,81 Prozent.

Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe markierte den niedrigsten Stand seit 2004. Das Papier rentierte mit 3,72 Prozent vier Basispunkte niedriger. Nach den Einzelhandelszahlen fürchten immer mehr Anleger ein Abgleiten der US-Wirtschaft in eine Rezession. Das veranlasst Marktteilnehmer, eine stärkere Zinssenkung der Federal Reserve Bank einzupreisen. Sie sehen inzwischen eine Chance von 52 Prozent, dass die Fed ihren Leitsatz Ende Januar um einen dreiviertel Prozentpunkt senkt.

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