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06.01.2009

17:48 Uhr

Anleihen

Neuemissionen belasten die Bondkurse

An den Anleihemärkten in den USA und im Euroraum sind die Kurse am Dienstag weiter gefallen. Abgabedruck ging von dem neuen Angebot an Staatspapieren aus, das diese Woche an den Markt kommt.

FRANKFURT. An den Anleihemärkten in den USA und im Euroraum sind die Kurse gestern weiter gefallen. Abgabedruck ging von dem neuen Angebot an Staatspapieren aus, das diese Woche an den Markt kommt. Den Reigen eröffneten die USA gestern mit einer zehnjährigen inflationsgeschützten Anleihe (TIPS) im Volumen von acht Mrd. Dollar. Im Euroraum wollen Deutschland, Frankreich und Spanien diese Woche den Anleihemarkt anzapfen.

Die Société Générale schätzt, dass die Regierungen im Euroraum im ersten Quartal etwa 20 Mrd. Euro am Anleihemarkt aufnehmen wollen. Mit dem Geld wollen die Staaten der schwächelnden Konjunktur unter die Arme greifen. Die Ausgabenpläne der USA haben die US-Renditen innerhalb einer Woche bereits um fast einen halben Prozentpunkt nach oben getrieben. Die höheren Renditen signalisieren aber auch, dass die Inflationserwartungen sinken. So hat sich die Renditedifferenz zwischen zehnjährigen TIPS und zehnjährigen konventionellen Anleihen in den vergangenen sechs Monaten um acht Basispunkte auf 2,54 Prozentpunkte verringert.

Zehnjährige US-Treasuries rentierten am Dienstagnachmittag bei 2,57 Prozent neun Basispunkte höher. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe kletterte um 15 Basispunkte auf 3,16 Prozent. Der Bund-Future fiel um 1,50 Prozentpunkte auf 123,14 Prozent.

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