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25.01.2007

18:56 Uhr

Anleihen

Renditen der Staatsanleihen steigen

Obwohl die neuen Konjunkturdaten schlechter als erwartet ausfielen, haben die Kurse an den Anleihemärkten am Donnerstag nachgegeben. Im Gegenzug kletterte die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe bis zum späten Nachmittag deutlich auf 4,07 Prozent.

FRANKFURT. Der schwächer als prognostizierte Ifo-Index verhalf dem Terminkontrakt Bund-Future zwar auf ein Tageshoch von 155,55 Prozent, später gab er seine Gewinne aber wieder ab. Auch die etwas stärker als erwartet gesunkenen Verkäufe von Eigenheimen in den USA stützten die Bonds nicht. Der Bund-Future, der nach dem Ifo-Index ein Tageshoch bei 115,55 Prozent erreicht hatte, lag am späten Nachmittag 0,24 Prozentpunkt im Minus bei 115,13 Prozent. Der Fall unter technisch wichtige Marken löste dabei Anschlussverkäufe aus.

Händlern zufolge änderte sich an den Erwartungen des Marktes mit Blick auf Konjunktur und Zinsen nichts, zumal die Erwartungskomponente des Index erneut gestiegen sei. Die vom Ifo-Institut befragten Unternehmen beurteilten lediglich die aktuelle Lage schlechter, die Zukunft bewerten sie noch positiver als im Dezember. In den USA verhalfen die Daten vom US-Immobilienmarkt zu keinen Zinssenkungsphantasien. Die Rendite der zehnjährigen US-Anleihe stieg im frühen New Yorker Geschäft auf 4,84 Prozent.

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