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10.01.2012

10:24 Uhr

Anleihen

Rentenmarkt nervös vor Auktion in Wien

Vor der Versteigerung österreichischer und niederländischer Staatsanleihen haben sich Rentenanleger am Montag zurückgehalten. Auf Bundesanleihen lastete ein leichter Verkaufsdruck.

Blick auf die Schwedenbrücke in Wien. dpa

Blick auf die Schwedenbrücke in Wien.

FrankfurtVor der Versteigerung österreichischer und niederländischer Staatsanleihen haben sich Rentenanleger am Montag zurückgehalten. Auf Bundesanleihen lastete ein leichter Verkaufsdruck, was Händler darauf zurückführten, dass Investoren für die neuen Papiere Platz in ihren Büchern machten. Der richtungsweisende Bund-Future lag 17 Ticks im Minus bei 138,93 Zählern.

Im besonderen Fokus dürfte die österreichische Auktion zehnjähriger Anleihen über insgesamt 1,3 Milliarden Euro stehen. Österreich ist enger als andere europäische Staaten mit Ungarn verbunden. Von daher gilt die Nachfrage von Investorenseite als Gradmesser ihrer Angst davor, dass die Schwierigkeiten des osteuropäischen Landes auch der Alpenrepublik ordentlich zusetzen könnten.

Zehnjährige österreichische Papiere stiegen um zwölf Ticks auf 101,77 Zähler. Anleihen aus Amsterdam notierten 14 Ticks niedriger bei 108,49 Zählern.

Auch ein Blick auf die politische Bühne dürfte wieder angebracht sein: Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft sich mit der Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde. „Gerade nach der am Wochenende durchgesickerten Skepsis des IWF am griechischen Sanierungsplan darf man auf die Ergebnisse gespannt sein, wenngleich eine optimistische Erwartungshaltung unangebracht ist“, schrieb die HSH Nordbank in einem Kommentar. 

Der Euro hielt sich knapp unter seinem Vortagesschluss und notierte um 1,2750 (spätes Vortagesgeschäft: 1,2766) Dollar.

 

Von

rtr

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