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04.10.2012

13:17 Uhr

Anleihen

Spanien sammelt Milliarden ein

Spanien muss für Milliarden Anleihen deutlich weniger Zinsen zahlen als zuletzt. Das Land berät aber weiter, ob es Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm beeantragt.

Ein Händler sitz vor den Kurstafeln der Madrider Börse. dpa

Ein Händler sitz vor den Kurstafeln der Madrider Börse.

MadridSpanien hat den Kapitalmarkt erfolgreich angezapft: Die Regierung konnte die Geldgeber mit niedrigeren Zinsen ködern als zuletzt. Das hoch verschuldete Land verkaufte am Donnerstag Anleihen und sammelte bei Investoren insgesamt rund vier Milliarden Euro ein. Dabei sank die Durchschnittsrendite von fünfjährigen Papieren deutlich auf 4,77 von zuletzt 6,46 Prozent. Die Rendite von zweijährigen Papieren sank ebenfalls auf rund 3,28 von 5,2 Prozent. Nur die Rendite bei dreijährigen Anleihen stieg leicht auf 3,96 von rund 3,8 Prozent.

Spanien berät derzeit noch, ob es einen Antrag auf Hilfe vom Euro-Rettungsschirm stellt. Dies wäre die Voraussetzung, dass die Europäische Zentralbank Anleihen des Landes kaufen und damit letztlich die Refinanzierungskosten drücken könnte.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

04.10.2012, 17:09 Uhr

oh Gott, oh Gott....Spanien sammelt immer mehr Milliarden ein...können sie am Ende denn auch die Zinslast noch bewältigen? Darum ging es doch anfangs....um die hohe Zinslast der Anleihen...die wird ja auch nicht weniger bei niedrigen Zinsen, wenn man dann wie bekloppt immer mehr Schulden macht...oder?

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