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19.09.2013

14:06 Uhr

Anleihen

Stärkster Einbruch von Bund-Renditen seit 2011

Die Bundesanleihen legen zu, wobei die Renditen der zehnjährigen Papiere stark absacken. Grund ist die Bekanntmachung der US-Notenbank, dass sie das Volumen ihrer monatlichen Bond-Käufe gleich lässt.

Fed-Chef Ben Bernanke erklärte, dass die Notenbank sich danach richtet, was für die Wirtschaft gebraucht wird. Daher legen Bundesanleihen kräftig zu. dpa

Fed-Chef Ben Bernanke erklärte, dass die Notenbank sich danach richtet, was für die Wirtschaft gebraucht wird. Daher legen Bundesanleihen kräftig zu.

Bundesanleihen haben am Donnerstag zugelegt, wobei die Renditen der zehnjährigen Papiere so stark absackten wie zuletzt im November 2011. Auslöser dafür war, dass die US-Notenbank Federal Reserve am Vorabend das Volumen ihrer monatlichen Bond-Käufe gleich gelassen hatte.

Staatspapiere aus Österreich, den Niederlanden und Frankreich legten ebenfalls eine Rally hin. Fed-Chef Ben Bernanke hatte erklärt, dass die Notenbank sich danach richten müsse, “was für die Wirtschaft gebraucht wird”, auch wenn dies die Märkte überraschte.

„Die Fed war in allen Bereichen zurückhaltend”, sagt Christoph Rieger, Festverzinslichen-Stratege bei der Commerzbank AG in Frankfurt. “Bunds werden anfangs eindeutig die Rally anführen, aber nachdem die Fed-Risiken aus dem Weg geräumt sind, verbessert sich der Ausblick für die Spreads.”

Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sackte um neun Basispunkte auf 1,91 Prozent ab, nachdem sie zwischenzeitlich um 15 Punkte gefallen war - so stark wie seit dem 1. November 2011 nicht mehr. Der Bund-Future stieg um 107 Basispunkte auf 138,79 Prozent.

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Spanien platzierte am Vormittag Papiere mit Laufzeiten bis 2016 und 2028 und übertraf dabei leicht das ursprüngliche Maximalziel von 3 Mrd. Euro. Frankreich platzierte Papiere im Volumen von 7,49 Mrd. Euro mit Laufzeiten bis 2015, 2016 und 2018 und blieb minimal unter dem Ziel von 7,5 Mrd. Euro. Zudem wurden inflationsgebundene Papiere im Volumen von 1,484 Mrd. Euro emittiert.

Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries pendelte um die Marke von 2,70 Prozent, nachdem sie am Mittwoch um 16 Basispunkte eingebrochen war und damit die stärkste Talfahrt seit dem 31. Oktober 2011 verzeichnet hatte.Die Fed-Entscheidung, die Bond-Käufe nicht zurückzufahren, “zusammen mit einem fehlenden Ausblick, wann das Zurückfahren letztendlich erfolgen soll, schränken unsere Prognose für den Bewegungsspielraum der zehnjährigen Treasuries auf 2,50 Prozent bis 2,85 Prozent ein”, sagt Rick Rieder, Chief Investment Officer für Festverzinsliche bei BlackRock Inc. in New York.

Kommentare (1)

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Unternehmensberater

19.09.2013, 11:18 Uhr

Bernanke sollte dringend mal zum Arzt gehen
... was die Wirtschaft braucht ....

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