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27.01.2012

12:18 Uhr

Anleihen

Zinsen für Spanien deutlich gefallen

Weitere Erleichterung am Anleihenmarkt: Auf 4,8 Prozent fiel die Rendite für spanische Bonds mit einer Laufzeit von zehn Jahren. So niedrig waren sie seit 14 Monaten nicht.

Spanien hat erfolgreich Bonds platziert. dpa

Spanien hat erfolgreich Bonds platziert.

FrankfurtDie Rendite der zehnjährigen spanischen Staatsanleihen ist am Freitag auf den niedrigsten Stand seit November 2010 gefallen. Die Rendite der spanischen Zehnjährigen fiel bis auf 4,807 Prozent nach 4,987 Prozent im späten Vortagesgeschäft.

Aufhellend wirkte Händlern zufolge eine erfolgreiche italienische Auktion kurzlaufender Anleihen. Zwei Händler sprachen daneben von einer verstärkten Nachfrage aus Asien. „Einige asiatische Anleger mussten ihre Short-Positionen eindecken“, sagte einer von ihnen.

Italien konnte Papiere mit sechsmonatiger Laufzeit deutlich billiger am Markt platzieren als noch vor einem Monat. Die Zinslast ging zurück auf 1,97 Prozent; noch im Dezember musste Rom 3,25 Prozent zahlen. Die Renditen auf zehnjährige italienische Anleihen fielen daraufhin auf 5,968 Prozent nach 6,072 Prozent im späten Vortagesgeschäft.

Von

rtr

Kommentare (4)

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AES

27.01.2012, 12:37 Uhr

Dass das HB nicht immer auf den Hintergrund hinweist. Wenn die Geldschleusen geöffnet wurden von der EZB, dann ist das kein Wunder. Aber welche Auswirkungen das auf die deutschen Ersparnisse haben wird, wird unterschlagen. Alles Kosten dieses vermaledeiten "politischen Projekts" EURO.
Aber die Sonne wird es an den Tag bringen. Wenn die Deutschen kapieren, was Kohl und Waigel ihnen da eingebrockt hat, mit dem Vordenker Schmidt, dem Gaskanzler Schröder mit seinem unfähigen Finanzminister Eichel... dann wird's sicherlich ungemütlich. Ich freu mich sehr drauf!

Machiavelli

28.01.2012, 06:57 Uhr

Die enorme Gewinne die vor allem deutsche Konzerne im Euroraum realisiert haben, sind, wegen des starken Euro, zum größten Teil ins Nichteuroausland reinvestiert worden. Es wurden und werden Fabriken in der ganzen Welt gebaut oder gekauft mit Gewinne die im Euroraum realisiert wurden.
Wir erleben, über den permanenten deutscher Leistungsbilanzüberschuss, eine legale Kapitalflucht vom Euroraum ins Nichteuroausland. Dies überwiegend zum Nachteil der kleineren und schwächeren Euro-Wirtschaften.
Fast 50% Jugendarbeitslosigkeit in Spanien und Portugal, 30% in Italien, von Griechenland ganz zu schweigen. Diese Länder werden ausgesaugt und leben nur noch von der Substanz.
Die Verträge müssen schnell so geändert werden dass dies verhindert wird. Die heutige Verträge sind nur für Großkonzerne von Vorteil, für die EU und die Währungsunion sicherlich nicht.
Das müssen wir, Europäer aller Couleurs und aller Ländern, unbedingt durchsetzen, nur so kann das gerettet werden was noch zu retten ist. Das Sagen in der EU hat z.Z. das Kapital.

DEUFRA2011

28.01.2012, 10:54 Uhr

Hören Sie doch mal diesen Unsinn mit "Deutschland saugt die armen Länder des Südens aus". Es ist doch nicht unsere Schuld wenn da die Löhne ins Nirwana angehoben wurden, wenn die ihre Steuern nicht eintreiben, wenn das ganze Geld was sie über Europa bekommen über Korruption wieder außer Landes geht. Die Länder, insbesondere Italien, Frankreich und auch Spanien sind reich, nur die Staaten sind pleite weil sie von ihrer eigenen Oberschicht ausgesaugt werden. Die lachen doch über die komischen Deutschen welche ihre eigene Infrastruktur vernachlässigen und dafür in Spanien und Portugal tausende Kilometer gratis Autobahnen bauen deren Mauterlöse dann wieder in private Taschen fliessen. Die Länder werden von ihrer eigenen Oberschicht ausgesaugt, nicht von uns.

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