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08.01.2009

18:00 Uhr

Anleihenbericht

Sorge um Konjunktur stützt Anleihekurse

Schwache Konjunkturdaten haben am Donnerstag den Bondmärkten in den USA und im Euroraum höhere Kurse und niedrigere Renditen beschert. So ist in den USA die Zahl der Empfänger von Arbeitslosenhilfe auf den höchsten Stand seit 26 Jahren geklettert. Im Euroraum ist das Wirtschaftsvertrauen im November auf ein Rekordtief gesunken. Die Arbeitslosigkeit stieg auf ein Zwei-Jahres-Hoch.

HB FRANKFURT. Auf die Renditen der US-Treasuries drückte zudem die Einschätzung der Investmentbank Goldman Sachs, dass es keine Blase am US-Staatsanleihemarkt gebe. Denn das Wachstum der US-Wirtschaft werde in den nächsten sechs bis acht Quartalen unterhalb des Potenzials liegen. Die Rendite der zehnjährigen Treasuries fiel vier Basispunkte auf 2,46 Prozent.

Am europäischen Bondmarkt wurden die neuen spanischen und französischen Papiere gut aufgenommen, so dass von dieser Seite keine Belastung ausging. Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte bei 3,11 Prozent acht Basispunkte niedriger. Der Bund-Future zog um 79 Basispunkte auf 123,66 Prozent an.

Am Primärmarkt stand außerdem die Auktion einer zehnjährigen US-Staatsanleihe an. Das Papier hat ein Volumen von 16 Mrd. Dollar. Eine bei internationalen Investoren platzierte Anleihe des Versorgers Eon in Benchmark-Volumen war kräftig überzeichnet.

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