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23.01.2007

19:55 Uhr

Anleihestrategie

Bei Bombardier brummt das Geschäft

Schienenfahrzeuge und Flugzeuge stellt das kanadische Unternehmen Bombardier mit viel Erfolg her. Die Anleihen gelten als spekulativ, Experten sehen aber bis 2008 keine Gefahr.

Ihr Vertrauensvorschuss ist den Geldgebern 5,6 Milliarden US-Dollar wert. Diese Summe räumen die Banken dem weltgrößten Schienenfahrzeugbauer und drittgrößten Flugzeugproduzenten als Kreditlinie ein. Die Geldgeber dürften einen guten Schnitt machen, denn bei Bombardier brummt das Geschäft: Im dritten Quartal des am 31. Januar endenden Geschäftsjahres 2006/07 fielen 74 Millionen Dollar Nettogewinn an. Der Auftragsbestand erhöhte sich um gut zwölf Prozent.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres ging der Umsatz zwar um 300 Millionen Dollar auf 10,4 Milliarden zurück, der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erhöhte sich jedoch von 903 auf 934 Millionen Dollar. Zwar schwächelt der Verkauf von Regionalflugzeugen, aber Geschäfts-Jets setzen die Kanadier gut ab, in der Zugsparte konnte sich Bombardier vor Aufträgen kaum retten: 206 Straßenbahnen für umgerechnet rund 500 Millionen Euro wurden nach Berlin verkauft, Frankreichs Staatsbahn SNCF orderte Triebzüge für knapp 500 Millionen Euro.

Allerdings kletterten die Nettoschulden um 200 Millionen auf 2,2 Milliarden Dollar. Daher beurteilen die Ratingagenturen die Bombardier-Anleihen mit BB und Ba2 als spekulativ. Doch bis 2008 droht keine Gefahr: Die 5,75-prozentige Euro-Anleihe bringt bis zum 22. Februar 2008 beim Kurs von 101,50 Prozent eine Rendite von 4,34 Prozent.

ISIN XS0125134295

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