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29.01.2007

08:27 Uhr

Anleihestrategie

BMW für 1 000 Euro

Mit seinen Produkten zielt der Autobauer eher auf die gut situierte Kundschaft. Doch bei ihren Anleihen nehmen die Münchner aber auch gern das Geld von nicht so ganz gut Betuchten.

Im Gegensatz zu vielen Unternehmen, die für ihre Anleihen 50 000 Euro Mindesteinsatz fordern, begnügt sich BMW mit 1 000 Euro. So auch bei der neuen Anleihe mit 4,25 Prozent Zinskupon. Beim Kurs von 99,33 Prozent erzielen Sparer bis zum 22. Januar 2014 eine Rendite von 4,36 Prozent, rund 0,40 Punkte über dem entsprechenden Bundeszins.

Für BMW war 2006 ein Rekordjahr. Beim Ergebnis vor Steuern werden rund vier Milliarden Euro erwartet. Die Stellung des Premiumanbieters gilt als gefestigt, die Gewinne leiden aber unter der Dollar- Abhängigkeit. Die Finanzrelationen sind solide, sodass die Ratingagenturen den Schuldner mit A+/A1 einstufen. Die Eigenkapitalquote dürfte 23,3 Prozent erreichen, der operative Cash-Flow 5,7 Milliarden Euro. Einem Betriebsergebnis (Ebitda) von 7 Milliarden Euro stehen Nettoschulden von 2,5 Milliarden Euro gegenüber.

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