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25.01.2007

08:53 Uhr

Anleihestrategie

Vattenfall achtet aufs Rating

Expandieren würde auch der schwedische Energiekonzern Vattenfall gerne, und Geld wäre da. Das Unternehmen achtet aber auf sein Rating, und die Anleger profitieren von der Vorsicht.

Stromversorger im Glück: Sie produzierten eine Megawattstunde für rund 25 Euro - und an der Leipziger Strombörse verkauften sie sie zeitweise für rund 54 Euro. Dieser goldene Regen schwemmte den Schweden, drittgrößter Stromanbieter in Deutschland, in den ersten drei Quartalen 2006 einen Gewinn von umgerechnet 2,3 Milliarden Euro in die Kasse - ein Plus von rund einem Viertel. Vattenfall Europe, die deutsche Tochter des schwedischen Staatskonzerns, wuchtete ihr Betriebsergebnis im dritten Quartal um 149 Prozent empor. Der Nettoumsatz der Gruppe wuchs um zwölf Prozent auf 3,4 Milliarden Euro.

Kein Wunder, dass die Schweden mit Eigenkapital und Krediten eine Kriegskasse zwischen sieben und zehn Milliarden Euro stemmen können. Vattenfall schielt wie die Konkurrenz auf die letzten noch konzernfreien Versorger in den Niederlanden oder Polen. Da würde man gern zum Zuge kommen, will aber nicht das Rating in der A-Kategorie gefährden. Das ist tröstlich für die Anleihekäufer. Anleger, die ein sicheres Engagement suchen, setzen auf die am 25. Oktober 2011 fällige 4,5-prozentige Anleihe zum Kurs von 101,20 Prozent. Rendite: 4,21 Prozent.

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