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29.04.2013

06:22 Uhr

Asiatische Aktienmärkte

Hoffnung auf Zentralbanken treibt Asien-Börsen an

Die Aktienmärkte in Asien setzen auf eine Zinssenkung der EZB. Der Dollar verliert nach schwachen Konjunkturdaten. Wegen eines Feiertags wurde am Montag an der Aktienbörse in Tokio nicht gehandelt.

Ein Mann vor einer Anzeige der Börsenkurse in Downtown Tokio. ap

Ein Mann vor einer Anzeige der Börsenkurse in Downtown Tokio.

TokioDie asiatischen Aktienmärkte haben in der Hoffnung auf frisches Zentralbank-Geld aus Europa und den USA zum Wochenauftakt Gewinne verzeichnet. Der MSCI-Index für Aktien außerhalb Japans legte 0,28 Prozent zu. Die zuletzt schwachen US-Konjunkturdaten belasteten die Preise für Rohstoffe und drückten die Anleiherenditen. Der Dollar gab zum Yen nach und fiel auf den niedrigsten Stand seit einer Woche. An den Aktienmärkten spielten die Daten dagegen eine geringere Rolle, sagte Experten: Das spiegele den Glauben der Marktteilnehmer an die Geldpolitik wider, von der weitere Konjunkturstützen erwartet werden. Allerdings war der Handel gering, weil die Börsen in Japan am Montag und die Aktienmärkte in China bis einschließlich Donnerstag geschlossen sind.

Die verlässlichsten Dividendenzahler

Platz 15

Siemens
Dax
Dividendenanhebungen in 10 Jahren: 7
Jährliche Steigerung: 11,8 Prozent

Platz 14

Generali Deutschland

GeneralSt

Dividendenanhebungen in 10 Jahren: 7

Jährliche Steigerung: 16,2 Prozent

Platz 13

Gerry Weber

MDax

Dividendenanhebungen in 10 Jahren: 7

Jährliche Steigerung: 17,6 Prozent

Platz 12

Henkel

Dax

Dividendenanhebungen in 10 Jahren: 8

Jährliche Steigerung: 10,1 Prozent

Platz 11

Grenkeleasing

SDax

Dividendenanhebungen in 10 Jahren: 8

Jährliche Steigerung: 10,3 Prozent

Platz 10

Linde

Dax

Dividendenanhebungen in 10 Jahren: 8

Jährliche Steigerung: 10,7 Prozent

Platz 9

BayWa

MDax

Dividendenanhebungen in 10 Jahren: 8

Jährliche Steigerung: 11,7 Prozent

Platz 8

Nürnberger Beteiligungs-AG

GeneralSt

Dividendenanhebungen in 10 Jahren: 8

Jährliche Steigerung: 12,6 Prozent

Platz 7

Axel Springer

MDax

Dividendenanhebungen in 10 Jahren: 8

Jährliche Steigerung: 17,4 Prozent

Platz 6

Munich Re

Dax

Dividendenanhebungen in 10 Jahren: 8

Jährliche Steigerung: 21,1 Prozent

Platz 5

Fielmann

MDax

Dividendenanhebungen in 10 Jahren: 9

Jährliche Steigerung: 14,5 Prozent

Platz 4

Fresenius Medical

Dax

Dividendenanhebungen in 10 Jahren: 10

Jährliche Steigerung: 9,2 Prozent

Platz 3

Fresenius SE

Dax

Dividendenanhebungen in 10 Jahren: 10

Jährliche Steigerung: 11,9 Prozent

Platz 2

Fuchs Petrolub

MDax

Dividendenanhebungen in 10 Jahren: 10

Jährliche Steigerung: 25,0 Prozent

Platz 1

Stratec Biomedical

TecDax

Dividendenanhebungen in 10 Jahren: 10

Jährliche Steigerung: 40,8 Prozent

Quelle: DSW/dips, April 2013

Mittlerweile rechnen Analysten mehrheitlich damit, dass die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag den Leitzins weiter um 0,25 Prozentpunkte auf 0,5 Prozent senkt. Das wäre der bisher niedrigste Zinssatz in der Geschichte der Notenbank. Schon jetzt sind die Zinsen am Markt, etwa für die Kreditvergabe zwischen den Banken, so niedrig, dass eine weitere Kürzung des Zentralbank-Satzes allenfalls symbolische Wirkung haben könnte. "Die EZB wird wahrscheinlich den Zins um 25 Basispunkte herabsetzen, aber weil der Eonia in den vergangenen neun Monaten bereits nahe Null lag, sollte dieser Schritt den Euro-Kurs nicht belasten, außer die Bank gibt Hinweise darauf, dass drastischere Schritte - wie ein negativer Einlagezins - auf dem Tisch liegen", sagte Anna Hibinio, Analystin bei JP Morgan.

Die US-Notenbank Fed dürfte an ihren Staatsanleihen-Käufen im Volumen von 85 Milliarden Dollar pro Monat festhalten. Die Notenbanker treffen sich am Mittwoch zu ihrem Zinsentscheid. Einige Analysten gehen davon aus, dass die jüngst schwächere Konjunkturentwicklung den geldpolitischen Tauben in der Fed in die Hände spielen und die Stimmen leiser werden lassen dürfte, welche für einen Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik sprechen.


Dividenden - Fragen und Antworten

Was ist eine Dividende?

Die Dividende ist der Anteil am Gewinn einer Aktiengesellschaft, den ein Konzern direkt an die Anleger ausschüttet. Einen Anspruch auf Dividende haben Aktionäre nicht. Unternehmen können das Geld auch nutzen, um Schulden zurückzuzahlen, Investitionen zu tätigen oder Übernahmen zu finanzieren. Manche Unternehmen wie die Deutsche Telekom zahlen Aktionären auch eine Mindest-Dividende.

Was ist die Dividendenrendite?

Die Dividendenrendite gibt den prozentualen Anteil der Dividende am Aktienkurs an.

Wer bekommt eine Dividende und wann?

Dividendenberechtigt ist jeder, der am Tag der Hauptversammlung mindestens eine Aktie des Unternehmens im Depot hat – egal, ob er sie bereits vor Jahren oder erst am Tag zuvor gekauft hat. Der vom Management vorgeschlagene Bonus wird mit den Stimmen der Aktionäre bei der Hauptversammlung beschlossen. Schon direkt am Folgetag oder kurz darauf landet die Dividende auf dem Konto des Anlegers. In Deutschland ist eine jährliche Dividendenzahlung üblich.

Lohnt es sich, eine Aktie nur zur Ausschüttung zu kaufen?

Von der verlockenden Strategie, kurz vor dem Stichtag zu kaufen, um einen Tag danach wieder zu verkaufen, raten Experten Normalanlegern ab. Denn schon vorher ist üblicherweise die vom Unternehmen angekündigte Dividende im Aktienwert „eingepreist“. Das heißt, der Kurs ist in den Wochen vor der Hauptversammlung um diesen Betrag gestiegen – und fällt danach meist wieder.

Was bekommt das Finanzamt?

Seit 2009 gilt die Abgeltungsteuer für Kapitaleinkünfte, die eine pauschale Besteuerung von 25 Prozent vorsieht. Für Aktionäre bedeutet dies, dass ein Viertel ihrer Dividenden an den Fiskus wandert. Die Banken, bei denen Aktionäre ihre Depots verwalten, führen die Steuer automatisch ab. Bei Wertpapierbeständen im Ausland müssen Anleger selbst aktiv werden und die Dividenden in der Steuererklärung angeben.

Von

rtr

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