Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.05.2011

08:45 Uhr

Asiatische Börsen

Nikkei rettet sich ins Plus – Tepco-Aktie stürzt ab

Die Furcht vor einem Abschwung der wirtschaftliche Erholung in den USA hat am Dienstag auch die Tokioter Börse gebremst. Immerhin schaffte der Nikkei-Index ein kleines Plus. Die Aktie von Tepco brach einmal mehr ein.

Eine Börsen-Anzeigentafel in Tokio: Die Unsicherheit bremst die Kurse. Quelle: dpa

Eine Börsen-Anzeigentafel in Tokio: Die Unsicherheit bremst die Kurse.

Tokio/HongkongNeue Sorgen um die Entwicklung der US-Konjunktur haben am Dienstag die Stimmung an den Aktienmärkten in Asien gedrückt. Anleger fürchten sich nach dem Erreichen der gesetzlich erlaubten Schuldengrenze in den USA vor negativen Auswirkungen auf die immer noch zarte Wirtschaftserholung. Zudem fallen die Preise bei Rohstoffen weiter. Alles schaue nun darauf, sagte Takashi Ohba von Okasan Securities. Durch den Preissturz zögen sich derzeit alle aus risikobehafteten Anlagen zurück.

Der Nikkei-Index der 225 führenden Werte konnte ein leichtes Plus retten und schloss mit Aufschlägen von 0,1 Prozent auf 9567 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,1 Prozent auf 828 Zähler. Die Aktienmärkte in Südkorea, Taiwan und Singapur tendierten ebenfalls im Minus. Gewinne verzeichneten Australien und Shanghai.

Die Aktie des Fukushima-Betreibers Tepco brach um fast zehn Prozent ein. Hintergrund waren neue Spekulationen über Löcher in der Bilanz des angeschlagenen Stromkonzerns wegen der Krise um das Unglücks-AKW. Auch andere Versorger gerieten unter Druck. Hier spielten Sorgen eine Rolle, dass die Energie-Unternehmen sich an Entschädigungen für die Opfer der Nuklear-Katastrophe beteiligen müssen. So fielen die Papiere von Chubu Electric um 5,5 Prozent. Die Titel des Rivalen Kansai Electric gaben 3,7 Prozent nach.

Gegen den Markttrend zulegen konnten dagegen die Anteilsscheine des Handelshauses Sumitomo nach einer Hochstufung durch Goldman Sachs. Sie gewannen 1,8 Prozent. Die Papiere der Großbank Mitsubishi UFJ stagnierten. Das größte japanische Geldhaus hatte zwar im Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gewinneinbruch erlitten. Für das neue Fiskaljahr rechnet es unter dem Strich aber mit einem Gewinnanstieg von drei Prozent.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×