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31.01.2007

08:05 Uhr

Asiatischer Aktienhandel

Börse Tokio schließt etwas schwächer

Die Börse in Tokio hat am Mittwoch nach Gewinnmitnahmen leichter geschlossen. Zudem sprachen Händler von zunehmenden Sorgen über einen nachhaltigen Turnaround bei Sony nach dem Ausweis der Geschäftszahlen am Vortag.

HB TOKIO. Die Aktienbörse in Tokio hat am Mittwoch in Erwartung der Quartalsbilanzen japanischer Unternehmen etwas schwächer geschlossen. Der Nikkei-225-Index verlor 0,61 Prozent auf 17 383,42 Punkte. Der breit gefasste Topix ging mit minus 0,56 Prozent bei 1 721,96 Zählern aus dem Markt.

Marktteilnehmern zufolge ist der Aufwärtstrend beim Nikkei intakt, eine Unterstützung ergebe sich derzeit bei der Marke 17.000 Punkten. „Solange wir keine neuen Impulse bekommen erscheint ein Stand des Nikkei von 17.500 hoch, da Unternehmensergebnis- und Konjunkturerwartungen bereits eingepreist sind“, sagte dagegen ein Fondsmanager. Im Laufe des Tages zeigten sich unter anderem Bau-, Versorger- und Automobilwerte schwächer.

Die Aktie von Sony verbilligte sich um 1,4%. Das schwache Spielkonsolengeschäft habe zu zunehmenden Bedenken über einen künftigen Turnaround geführt, sagten Händler. Obwohl Sony den Ausblick angehoben habe, sehe es wegen den fallenden Preisen für Elektronikprodukte und dem schwachen Spielegeschäft nicht übermäßig gut aus, sagte Nikko Cordial Securities-Aktienmanager Hiroichi Nishi. Dagegen legten Sanyo um 3,7% zu, nachdem das ebenfalls mit Schwierigkeiten kämpfende Elektronikunternehmen in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres eine verbesserte Gewinnsituation gemeldet hatte.

TDK kamen um 0,3% zurück. Hier sprachen Beobachter von Gewinnmitnahmen, nachdem die gemeldeten Geschäftszahlen besser als erwartet ausgefallen waren. Zu einem Kurseinbruch kam es bei Nikko Cordial infolge einer Untersuchung wegen des Verdachts der Ergebnismanipulation. Einem Bericht zufolge sollen ehemalige Führungskräfte des Broker-Hauses involviert gewesen sein. Die Tokioter Börse könne nun ein Delisting der Aktie erwägen, hieß es im Handel zu dem maximal möglichen Tagesminus von 15%.

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