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09.01.2008

08:10 Uhr

Asiatischer Aktienhandel

Schnäppchenkäufer greifen in Tokio zu

Die Börse in Tokio hat am Mittwoch dank Schnäppchenkäufen anfängliche Verluste in Folge der negativen Vorgabe der Wall Street wieder wettgemacht. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte notierte am Handelsende einen Gewinn von 70,49 Punkten oder 0,49 Prozent auf von 14 599 Punkten.

HB TOKIO. Der breit gefasste Topix legte um 21,23 Punkte oder 1,51 Prozent auf 1 424,29 Punkte zu. Der Dollar tendierte in Tokio zum Mittag leichter bei 109,04-07 Yen nach 109,42-45 Yen am späten Vortag. Der Euro notierte zum Dollar leichter mit 1,4713-18 Dollar nach 1,4720-23 Dollar am Vortag.

Anhaltende Sorgen vor einer Rezession in den USA hatten den japanischen Aktienhandel vorübergehend belastet. Die Stimmung der Anleger verschlechterte neben den negativen Vorgaben der Wall Street auch der stärkere Yen. Dieser verteuert Ausfuhren, exportorientierte Titel wurden daher verkauft.

"Nicht nur für Tokio, sondern die ganze Welt ist die große Frage, wie stark die Wall Street fällt. Meiner Ansicht nach sollte Japan aber beginnen, dank eigener Faktoren Stärke zu zeigen", sagte Masayoshi Okamoto von Jujiya Securities.

Die Anleger stießen Exporttitel wie Toyota Motor ab, die Aktie verbilligte sich um rund 0,5 Prozent. Auch Papiere anderer Autobauer wie Honda Motor oder des Elektronikkonzerns Hitachi wurden verkauft. Dagegen verbuchten defensive Werte wie etwa des Medikamentenherstellers Astellas Pharma mit 2,6 Prozent ein deutliches Kursplus.

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