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06.06.2016

08:49 Uhr

Asien-Börsen

Nikkei schließt leicht im Minus

Die Börse in Tokio hat sich am Montag schwächer gezeigt. Unerwartet schlechte Daten zum US-Arbeitsmarkt vom Freitag belasteten den Dollar, was wiederum japanischen Exportunternehmen das Leben schwermachte.

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio. AFP; Files; Francois Guillot

Aktienkurse in Japan

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio.

TokioZweifel an einer raschen Zinsanhebung in den USA haben Asiens Börsen am Montag Auftrieb gegeben. Auslöser war der unerwartet schwache amerikanische Arbeitsmarktbericht für Mai, der bereits am Freitag veröffentlicht wurde. Der Aktienmarkt in Tokio gab allerdings nach, weil die Daten den Dollar-Kurs zum Yen zeitweise deutlich unter Druck gesetzt hatten.

Neue Hinweise auf den Zeitpunkt einer Zinserhöhung in den USA erhoffen sich die Anleger von einem Auftritt von Notenbankchefin Janet Yellen am Abend (MESZ) in Philadelphia. „Sollte sie die Möglichkeit einer Anhebung im nächsten Monat oder sogar noch in diesem Monat andeuten, dürfte der Dollar nicht weiter fallen und die Auswirkung auf den Aktienmarkt wäre womöglich begrenzt“, sagte Aktienstratege Takuya Takahashi vom Wertpapierhandelshaus Daiwa Securities.

Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans notierte 0,6 Prozent im Plus. In Japan dagegen schloss der Leitindex Nikkei 0,4 Prozent tiefer auf 16.580 Punkten. Zu den Verlierern zählten insbesondere die Aktien von exportorientierten Unternehmen, denen ein stärkerer Yen zu schaffen macht. Toyota Motor verloren 0,1 Prozent, Panasonic zwei Prozent. Die Börse in Shanghai gab 0,3 Prozent nach.

Im fernöstlichen Devisenhandel zeigte sich der Dollar leicht erholt. Zur japanischen Währung lag er 0,4 Prozent fester mit 106,98 Yen. Der Euro gab 0,2 Prozent nach auf 1,1342 Dollar.

Von

rtr

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