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27.04.2014

13:20 Uhr

Ausblick Börse New York

Anleger erwarten heiße Handelswoche

Ukraine-Krise, Bilanzreigen, Zinsentscheid der Fed und ein bunter Strauß an Konjunkturdaten - Langeweile dürfte an den US-Aktienmärkten in der neuen Woche kaum aufkommen. Worauf Anleger rechnen müssen.

Händler an der Wall Street: Die Woche dürfte spannend werden. ap

Händler an der Wall Street: Die Woche dürfte spannend werden.

Klar ist: Die Krise in der Ukraine ist in den USA angekommen. Die Entwicklung in der Ostukraine wurde von vielen Anlegern mit Besorgnis verfolgt. US-Außenminister John Kerry hatte russische Militärmanöver als „nicht nur gravierenden, sondern auch teuren Fehler“ bezeichnet, womit er mehr Sanktionen andeutete.

Zuletzt schürte ein russisches Militärmanöver an der Grenze zur Ukraine Spekulationen auf einen Einmarsch in das Land. Die USA und Russland werfen sich gegenseitig vor, die Genfer Vereinbarung zur Lösung der Ukraine-Krise zu brechen.

Danach müssen alle illegalen bewaffneten Gruppen entwaffnet und alle besetzten Gebäude und Plätze in der Ukraine geräumt werden. Die sieben führenden Industriestaaten (G7) einigten sich unterdessen auf weitere Sanktionen gegen Russland. „Die Situation in der Ostukraine scheint sich anzuspannen und das macht die Anleger nervös“, sagte Fondsmanager Jacques Porta von Ofi Gestion Privee in Paris.

Als kurz vor Börsenschluss informierten Kreise berichteten, dass die Europäische Union gegen 15 Russen Sanktionen wegen der Ukraine-Krise vorbereitet, musste der US-Leitindex am Freitag deutliche Verluste hinnehmen. Der Dow-Jones-Index verschlechterte sich um rund 0,9 Prozent auf 16.361 Punkte. Für den wesentlich breiteren S&P-500-Index ging es um 0,8 Prozent auf 1863 Punkte abwärts.

Ab Montag schauen Anleger auch auf die Unternehmen. Die Quartalssaison bietet einige Höhepunkte. In der neuen Woche legen in den USA der Online-Händler Ebay, der Medienkonzern Time Warner und der weltgrößte Cornflakes-Hersteller Kellogg ihre Zahlen vor.

Allerdings haben die Kurse von Technologiewerten wie Amazon oder Twitter zuletzt deutlich nachgegeben. Viele Investoren verabschiedeten sich derzeit von Wachstumsfirmen und steckten ihr Geld lieber in Energieunternehmen, von denen sie sich stabilere Geschäfte erwarten, sagten Händler.

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