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12.01.2004

20:20 Uhr

Autowerte unter Druck - Nervosität an den Wall Street greift auf deutsche Anleger über

Dax schließt knapp unter 4 000 Punkten

Ein von Nervosität geprägter Handelsverlauf an den US-Börsen hat am Montag auch auf den deutschen Aktienmarkt übergegriffen und den Dax erstmals seit Jahresbeginn unter der Marke von 4 000 Punkten schließen lassen. Der Deutsche Aktienindex verlor bis Handelsschluss 0,50 Prozent auf 3 995,91 Punkte. Der MDax gab um 0,10 Prozent auf 4 579,68 Zähler nach und der TecDax büßte 0,48 Prozent auf 573,13 Punkte ein.

HB FRANKFURT. Später bewegten sich die deutschen Standardwerte kaum von der Stelle. Der L-Dax schloss bei 4000,20 Punkten. Der L-MDax schloss mit 4568,24 Punkten. Der L- TecDax beendete den Handel mit 573,28 Punkten.

„Die Platzierung der Infineon-Aktien belastet auch den Gesamtmarkt etwas“, sagte Raed Mustafa, Händler bei der BW Bank. Zudem sei der auf ein neues Rekordhoch gekletterte Euro wieder mehr in den Vordergrund gerückt. „Wir haben das in der letzten Zeit oft gesehen: Wenn der Markt steigt, wird die Euro-Stärke weniger beachtet und wenn der Markt fällt, spielt sie dann wieder eine größere Rolle“, ergänzte Mustafa.

US-Anleger seien nervös, weil sie nach am Freitag veröffentlichten enttäuschenden US-Arbeitsmarktdaten um die Erholung der US-Wirtschaft fürchteten, sagten Händler. Dies habe am Nachmittag auch den Aktienhandel in Deutschland belastet, nachdem bereits zuvor die Stärke des Euro am Devisenmarkt für Kursverluste gesorgt hatte.

Der Euro, der am Vormittag zeitweise bis auf 1,2897 Dollar gestiegen war, notierte zuletzt bei 1,2801 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2828 (Freitag: 1,2737) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7795 (0,7851) Euro.

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