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08.01.2014

10:14 Uhr

Bankhaus Metzler

„Schuldenkrise dauert noch zehn Jahre“

ExklusivDie Aufarbeitung der Staatsschuldenkrise wird noch zehn Jahre dauern, urteilt der Chef des Bankhauses Metzler, Friedrich von Metzler. Sein Haus erwartet eine Korrektur an den Anleihemärkten.

Privatbankier Friedrich von Metzler glaubt, das Schlimmste in der Euro-Krise ist überstanden. Reuters

Privatbankier Friedrich von Metzler glaubt, das Schlimmste in der Euro-Krise ist überstanden.

FrankfurtFür Friedrich von Metzler „kommt in Europa die unterschiedliche Leistungs- und damit Wettbewerbsfähigkeit in den verschiedenen Staaten hinzu“, wie er im Interview mit dem Handelsblatt sagt und  auf die Lohnkosten verweist. Doch er sieht Europa auf einem guten Weg, auch in den europäischen Sorgenländern wie Spanien, Portugal und besonders Irland. Insgesamt führe an den schmerzhaften Veränderungsprozessen kein Weg vorbei.

Über die vielen Skandale, Affären etwa auch in der Deutschen Bank, zeigt sich der Bankier alten Schlages nicht geschockt. „Für die Branche spricht, dass sie dabei ist, sich zu verbessern. Skandale hat es leider zu allen Zeiten gegeben“, betont er. Aber die Vergangenheit sei ein guter Lehrmeister. Sie zeige, dass sich die Unternehmen wandeln können, sagt von Metzler mit Blick auf die fast 350-jährige Geschichte der eigenen Bank.

Mit einer Korrektur an den Anleihemärkten rechnet der persönlich haftende Gesellschafter Emmerich Müller. Der Grund: „Niedrigzinspolitik bringt immer die Gefahr einer Fehlallokation mit sich“, sagt Müller und erkennt blasenähnliche Bewertungen: „Mit Bundesanleihen verdienen die Anleger nicht genug, um die Inflation auszugleichen.“ Diese Fehlbewertungen zögen sich fast durch den gesamten Rentenmarkt.

Das Interview mit Friedrich von Metzler und Emmerich Müller finden Sie im Kaufhaus der Weltwirtschaft.

Von

rob

Kommentare (26)

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Account gelöscht!

08.01.2014, 10:26 Uhr

Woher nimmt Metzler dieses Wissen ? Wie lautet seine Zauberformel, aus der diese 10 Jahre resultieren ? Wieder nur elitäres Geschwafel und Futter für die Zeitungen.

Freidenker

08.01.2014, 10:45 Uhr

Lach...selten soooo einen Blödsinn gelesen. Ja klar...in 10 Jahren ist die Mitte mehr verarmt und dann wirds richtig lustig.

Freidenker

08.01.2014, 10:47 Uhr

Insgesamt führe an den schmerzhaften Veränderungsprozessen kein Weg vorbei.

Ja klar doch...die Wohlhabende nennen das scherzhafte Veränderungen...nur weil sich diese Verzockt haben und sich selber bereicherten!! Ich nenne das rassistisch!!

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