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29.04.2015

17:13 Uhr

Ben Bernanke

Ex-US-Notenbanker berät künftig Pimco

Ben Bernanke sucht nach neuen Herausforderungen: Gerade hat der Ex-Chef der US-Notenbank Fed einen neuen Job als Berater eines Hedge-Fonds angenommen. Jetzt ist er auch für den weltgrößten Anleihemanager Pimco tätig.

Der Ex-Fed-Chef wird Berater bei Pimco. ap

Der Ex-Fed-Chef wird Berater bei Pimco.

New YorkBen Bernanke sucht Beschäftigung für seine neu gewonnene Freizeit. Der ehemalige Chef der US-Notenbank wird Berater beim Vermögensverwalter Pimco, einer Tochter der Allianz. Dies teilte Pimco am Mittwoch mit. Bernanke werde die Manager der Allianz-Tochter in wirtschaftlichen Fragen beraten und gelegentlich auch Pimco-Kunden treffen. Seine Bezahlung bleibt geheim.

Erst vor zwei Wochen hatte der 61-Jährige einen Beratervertrag beim Hedgefonds Citadel angenommen. Bernanke hat die Führung der Notenbank Anfang 2014 an Janet Yellen übergeben und angekündigt, er werde nur für jene Institute arbeiten, die nicht von der Notenbank beaufsichtigt werden.

Fondskauf

Hausbank

Die Mehrheit der deutschen Anleger handeln ihre Wertpapiere über ihre Hausbank. Doch gerade bei Aktienfonds, die rasch an Wert gewinnen oder verlieren können, ist der Gang zum Bankberater nicht immer optimal. Denn einerseits gilt die Alternative zu Recht als teuer. Zahlen Anleger hier beim Kauf doch meist den vollen Ausgabeaufschlag. Dafür bleibt jedoch die Rückgabe der Anteile spesenfrei. Das Problem: Die Abwicklung kann hier deutlich länger dauern als einen Handelstag. Das kann zwar gute Gründe haben. Vorsichtige bevorzugen dennoch die Abwicklung über die Börse.

Börse

Der sicherste Variante für zeitbewusste Anleger ist der Handel über die Börse. Dabei geben Anleger wie gewohnt ihre Order beim Bankberater ab, tragen aber als Handelsplatz die Börse Hamburg an. Dadurch fallen zwar Kosten an, die je nach Fonds etwas variieren können (www.fondsboerse.de). Dafür erfolgt die Abwicklung zeitnah. Beim Kauf von Papieren ist es ohnehin meist billiger, Fonds über die Börse zu kaufen. „Wenn Sie die Bank auf diese Option nicht hinweist, macht sie sich unter Umständen eines Beratungsfehlers schuldig“, sagt Johannes Fiala, Anwalt mit dem Schwerpunkt Kapitalmarktrecht aus München.

Onlinebroker

Fondskäufer, die wissen, was sie wollen, sollten Onlinebroker oder Fonds-Supermärkte ins Kalkül ziehen. Sie bieten meist nicht nur eine Auswahl unter tausenden Fonds, die in Deutschland zum Vertrieb zugelassen sind. Oft können sie hier auch problemlos auf Sparpläne auf Wunschfonds abschließen, die sie via Hausbank nicht bekommen. Die Anbieter handeln die Fondsanteile dabei über dieselben Plattformen wie die Profis. Manche der Anbieter garantieren zudem eine taggleiche Abwicklung der Aufträge, sofern die Order vor zwölf Uhr eintrifft.

Absichern

Wie bei Aktien können Fondsanleger bei manchen Anbietern zudem Limits setzen. Das bedeutet, sie beauftragen den Händler etwa mit einem Stopp-Loss den Fondsanteil zu verkaufen, sobald der Fondspreis unter eine gewisse Grenze fällt. Diese Order kostet wird dann bei steigenden Kursen nicht ausgeführt. Einige Online-Broker ziehen diese Grenze auf Wunsch bei steigenden Kursen kostenlos nach.

Er ist verantwortlich für den Kurs der Notenbank, die US-Wirtschaft mit einer Politik des billigen Geldes zu unterstützen; das blähte die Fed-Bilanz auf 4,5 Billionen Dollar auf. Auch Bernankes Vorgänger Alan Greenspan war nach seiner Amtszeit zu einem Hedgefonds gewechselt, damals zu Paulson & Co.

Von

asd

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