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11.01.2009

17:10 Uhr

Berichtssaison beginnt

Dax-Ausblick: Märkte bleiben unter Druck

Anleger müssen sich darauf einstellen, noch eine Weile durchs Jammertal zu gehen. Das legen aktuelle Nachrichten ebenso nahe wie die Kommentare der Experten dazu. Im Schatten der Krise gedeiht kein Optimismus. Und nun startet auch noch eine turbulente Berichtssaison.

Anleger müssen sich darauf einstellen, noch eine Weile durchs Jammertal zu gehen. Das legen aktuelle Nachrichten ebenso nahe wie die Kommentare der Experten dazu. Quelle: Handelsblatt

Anleger müssen sich darauf einstellen, noch eine Weile durchs Jammertal zu gehen. Das legen aktuelle Nachrichten ebenso nahe wie die Kommentare der Experten dazu.

HB FRANKFURT. Die Nachrichten um die Commerzbank zeigen, wie ernst die Lage in der Finanzbranche nach wie vor ist. Auch andere Sektoren trüben die Stimmung: Die Exporte sind so stark eingebrochen wie noch nie seit der Wiedervereinigung - für den Exportweltmeister Deutschland ein harter Schlag. In der kommenden Woche publizieren einige Unternehmen bereits ihre Ergebnisse des vierten Quartals 2008. Beobachter rechnen mit schlechten Zahlen durch die Bank.

"Die bevorstehende Berichtssaison sollte überwiegend schlecht ausfallen", stellen zum Beispiel die Marktbeobachter der Commerzbank in ihrem Wochenausblick fest. "Da ist sicherlich mit weiteren Hiobsbotschaften zu rechnen", vermutet auch Analyst Carsten Klude von MM Warburg.

Einen "Belastungstest" erwartet auch Dennis Nacken, Kapitalmarktanalyst bei Allianz Global Investors. "Allerdings bestehen Hoffnungen, dass die Märkte den Belastungen standhalten können." Seinen Optimismus begründet der Marktbeobachter damit, dass die Konjunktur- und Gewinnerwartungen der Marktteilnehmer bereits sehr pessimistisch seien, die Bewertungen im historischen Vergleich entsprechend niedrig und die Kassenbestände von Investoren schon relativ hoch.

In einer Studie haben die Analysten von Allianz Global Investors eine "große Schere zwischen aktuellem Kurs- Gewinn-Verhältnis (ca. 9) und historischem Durchschnitt (ca. 15)" festgestellt. In Konsequenz "erscheinen Rückgänge bei den Unternehmensgewinnen von rund 40 Prozent bereits eingepreist".

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