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17.06.2014

18:39 Uhr

Besitzanteile bei Standardwerten

US-Amerikaner dominieren den Dax

Deutsche Anleger landen auf Platz drei, viel häufiger betätigen sich Investoren von Übersee und aus anderen europäischen Ländern als Anteilseigner der größten börsennotierten Unternehmen. Sie lassen sich nicht lumpen.

Im Juni war es so weit- der Dax auf dem Höchststand über 10.000 Zählern. Das zieht auch etliche Anleger aus anderen Regionen der Welt an die deutsche Börse. dpa

Im Juni war es so weit- der Dax auf dem Höchststand über 10.000 Zählern. Das zieht auch etliche Anleger aus anderen Regionen der Welt an die deutsche Börse.

Mit 32 Prozent halten US-Anleger derzeit den größten Anteil an den deutschen Standardwerten. Deutsche Investoren kommen dagegen nur auf Platz drei, wie aus einer Studie des Deutschen Investor Relations Verband e.V. (DIRV) und des Finanzdatenanbieter Ipreo Holdings LLC vom Montag hervorgeht.

Auf dem zweiten Platz liegen danach Aktionäre aus Kontinentaleuropa mit 19 Prozent, dicht gefolgt von den deutschen Anteilseignern mit 18 Prozent. Auf die Region Asien- Pazifik entfallen unterdessen nur drei Prozent. 63 Prozent am Dax waren in den Händen institutioneller Anleger.

Größter US-Einzelaktionär ist Black Rock Fund Advisors, der Aktien im Wert von 14,2 Milliarden Euro hält, gefolgt von der Vanguard Group Inc. und Capital World Investors mit 10,46 Milliarden bzw 8,99 Milliarden Euro.

Die Deutsche Börse AG stellte für 37 Prozent der Dax- Anleger den bevorzugten Handelsplatz dar. 16 Prozent entfielen auf alternative Handelsplattformen, drei Prozent auf Darkpools und der verbleibende Anteil auf direkte Geschäfte.

Kommentare (2)

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17.06.2014, 19:54 Uhr

Black Rock, der unsichtbare Riese, der die ganze Welt managt. Und dahinter steht ein Mann, der dort das Sagen hat ... es ist der Wahnsinn.

Im übrigen sind die DAX-Unternehmen, die wie hier im zugehörigen Artikel ausgeführt, zum Großteil Ausländern gehören, die einzigen Nutzniesser der EUR-/ Bankenrettungspolitik. Was nochmals klar unterstreicht, dass nicht Deutschland und seine Bürger zu den Gewinnern des Einheits-EUR gehören, sondern andere.

Die Deutschen sind klare Verlierer des EUR, in mehrfacher Hinsicht, bei Einführung durch Abwanderung von Unternehmen in die Peripherie, Agenda2010-Downsizing und jetzt der "Rettung" wieder durch Bürgschaften, Niedrigzins und fehlende Sozialdividende einer starken Währung so wie es die DM war ... so läuft das Casino-Spielchen.

Account gelöscht!

18.06.2014, 08:23 Uhr

Wenn es so ist, wie Sie sagen, dann müsste doch die Konsequenz sein, deutschen Sparern das Aktien-Sparen mit ETFs nahe zu bringen. Es muss ja nicht nur der DAX sein...

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