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23.02.2015

13:51 Uhr

Beteiligung an Großbank

Großbritannien verkauft Lloyds-Paket

London trennt sich von Beteiligungen an der Großbank Lloyds: Für eine halbe Milliarde Pfund verkauft die britische Regierung ein Anleihepaket der Bank. Die staatliche Beteiligung an dem Finanzinstitut sinkt nur gering.

Eine Filiale von Lloyds: Das Finanzinstitut gehört zu 23,9 Prozent der britischen Regierung. Reuters

Lloyds Bank in der City of London

Eine Filiale von Lloyds: Das Finanzinstitut gehört zu 23,9 Prozent der britischen Regierung.

LondonDie britische Regierung hat sich von weiteren Anteilen der staatlich gestützten Großbank Lloyds getrennt. Für 500 Millionen Pfund wurde nach Angaben vom Montag ein Paket von einem Prozent am Aktienmarkt verkauft. Damit fällt die staatliche Beteiligung auf 23,9 von zuvor 24,9 Prozent.

In der Spitze waren es 41 Prozent gewesen. Das Geldhaus war in der Finanzkrise von 2007 bis 2009 mit Steuergeldern über insgesamt 20 Milliarden Pfund gerettet worden. Ziel ist es, die Bank wieder komplett in die Hände privater Eigner zu legen.

Damit betraut ist die Einrichtung UKFI, die die staatlichen Anteile aufgefangener Kreditinstitute verwaltet. Sie hat bislang mit der Veräußerung von Lloyds-Papieren zusammen fast acht Milliarden Pfund (10,7 Milliarden Euro) eingenommen.

Laut Finanzministerium konnten die Aktien beim jüngsten Verkauf durch die damit beauftragte US-Investmentbank Morgan Stanley über dem durchschnittlichen Einkaufspreis von 73,6 Pence an der Börse losgeschlagen werden. Bei zwei früheren Verkäufen brachte UKFI die Anteilsscheine bei Finanzinstitutionen unter.

An der Londoner Börse notierten die Lloyds-Aktien im frühen Handel ein Prozent fester mit 78,8 Pence.

Von

rtr

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