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09.11.2015

08:36 Uhr

Börse Asien

Asiatische Anleger feiern Aussicht auf US-Zinswende

Die Börsen in Japan und China liegen am Montag deutlich im Plus. Die starken Arbeitsmarktdaten aus den USA stimmen die Anleger optimistisch. Der Nikkei legt fast zwei Prozent zu – doch einzelne Werte kollabieren.

Die Kurse in Japan legen am Montag zu. AFP

Fußgänger in Tokio

Die Kurse in Japan legen am Montag zu.

TokioEin schwächerer Kurs des Yen hat am Montag an der Tokioter Börse für deutliche Gewinne gesorgt. Händler machten für die Wechselkursentwicklung unerwartet starke US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag verantwortlich, die auf eine US-Zinsanhebung im Dezember hindeuten. Auch in China ging es bergauf. Experten zufolge trug dazu die Entscheidung der chinesischen Finanzmarktaufseher bei, nach den heftigen Kursturbulenzen im Sommer nun wieder Börsengänge zuzulassen. Die am Sonntag veröffentlichen Daten zu den chinesischen Ein- und Ausfuhren für Oktober waren indes enttäuschend ausgefallen.

Der Tokioter Leitindex Nikkei der 225 führenden Werte schloss knapp zwei Prozent höher bei 19.642 Punkten. Der breiter gefasste Topix stieg um 1,75 Prozent auf 1590 Stellen. Der Leitindex der Börse Shanghai zog 1,6 Prozent an. An anderen Börsenplätzen in Asien ging es dagegen bergab. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans gab 1,2 Prozent nach. In Australien sorgten fallende Rohstoffpreise für einen Verlust von knapp zwei Prozent, die Börse in Südkorea notierte 0,8 Prozent tiefer.

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Am Freitag hatte der deutsche Aktienindex noch die Marke von 11.000 Punkten geknackt. Am Montag ging es wieder abwärts. Die Erwartung steigender Leitzinsen in den USA belastete auch den Dax. Der Kurs des Euro gab nach.

Unter den Einzelwerten in Tokio verloren Aktien von Toshiba 7,5 Prozent. Der von einem Bilanz-Skandal erschütterte Elektronik-Konzern hatte am Samstag mitgeteilt, im abgelaufenen Quartal einen Betriebsverlust von umgerechnet rund 600 Millionen Euro erlitten zu haben. Anteilscheine des Sportbekleidungsherstellers Asics brachen um 18 Prozent ein. Der Adidas-Konkurrent hatte seine Erwartungen für den Betriebsgewinn im Geschäftsjahr zurückgeschraubt.

Der Dollar notierte zum Yen zeitweise mit 123,48 Yen auf einem Zweieinhalb-Monatshoch. Der Euro wurde mit 1,0765 Dollar kaum verändert zum Stand des New Yorker Handels am Freitag bewertet.

Von

rtr

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