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30.11.2015

09:01 Uhr

Börse Asien

Wochenauftakt im Minus

Der japanische Aktienmarkt ist am Montag mit leichten Verlusten in die Woche gestartet. Auch der Euro gibt im asiatischen Handel leicht nach.

Tokio Die Aktienmärkte in Asien haben sich zum Wochenauftakt uneinheitlich gezeigt. Während die Tokioter Börse am Montag Verluste verbucht, legten die Kurse in China zu. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans lag 0,6 Prozent tiefer. Sorge bereite den Händlern nach wie vor die Abkühlung der chinesischen Wirtschaft und der jüngste Abwärtsdruck an den dortigen Börsen, erklärten Experten. Zudem richte sich der Blick zunehmend auf die EZB-Sitzung am Donnerstag, dann könnte es zu einer weiteren Lockerung der Geldpolitik kommen.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss in Tokio 0,7 Prozent tiefer bei 19.747 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um knapp 0,9 Prozent auf 1580 Punkte. Die Börse in Shanghai drehte dagegen ins Plus und ging mit einem Aufschlag von 0,3 Prozent aus dem Handel, höher wie auch der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen.

In Japan verfehlte die Industrieproduktion im Oktober die Erwartungen der Experten. Zwar ging Martin King von Tyton Capital Advisors davon aus, dass der Nikkei sich weiter auf die 20.000-Punkte-Marke hinbewegen werde. Der Weg dahin werde jedoch mit Schwankungen verlaufen, da die Konjunkturabkühlung in China die japanischen Exporte ausbremse, sagte er. Als weiteres Problem machte Naoki Tashiro von TS China Research die Sorge aus, die Regierung in Peking könne damit beginnen, die im Juli eingeführten Maßnahmen zur Stützung der Aktienkurse zurückzunehmen.

Ein Euro wurde mit 1,0583 Dollar bewertet nach 1,0591 Dollar im späten New Yorker Handel. Der Dollar wurde mit 122,81 Yen gehandelt nach 122,82 Yen in den USA.

Von

rtr

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