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07.10.2015

18:01 Uhr

Börse Frankfurt

Aktienkurs von VW springt nach oben

Angeführt von einem kräftigen Kursplus bei Volkswagen legt der Dax am Mittwoch zu und notiert zeitweise über 10.000 Punkte. Zum Handelsschluss rutscht er aber wieder unter die runde Marke.

Börse am Abend

VW-Chef Müller: Kein Einbruch der Nachfrage erkennbar

Börse am Abend: VW-Chef Müller: Kein Einbruch der Nachfrage erkennbar

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FrankfurtDie deutsche Börse hat am Mittwoch einen Zahn zugelegt. Angeführt von einem kräftigen Kursplus bei Volkswagen stieg der Dax erstmals seit Mitte September wieder über 10.000 Punkte und notierte zwischenzeitlich mit 10.093 Zählern 1,9 Prozent höher. Zum Handelsschluss rutschte der Leitindex aber wieder unter die 10.000-Punkte-Marke und schloss bei 9970 Zählern - ein Plus von rund 0,7 Prozent.

Händler führten die Zuwächse vor allem auf gedämpfte Spekulationen auf eine baldige Zinserhöhung in den USA zurück. „Die Märkte preisen mehr und mehr ein, dass die Zinsen weltweit auf einem extrem niedrigen Niveau bleiben“, erklärte ein Händler. Auch für die Wall Street signalisierten die US-Futures eine freundliche Eröffnung.

Die schwachen US-Arbeitsmarktdaten am vergangenen Freitag hatten die Spekulationen angeheizt, die US-Notenbank Fed könnte in diesem Jahr auf eine ursprünglich erwartete Zinswende verzichten. Das billige Notenbankgeld gilt als Hauptgrund für die Rally der letzten Jahre.

Tops und Flops im September: Die VW-Opfer und China-Bezwinger

Tops und Flops im September

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Der September hatte es in sich. Zunächst ließen Hiobsbotschaften aus China die Börsen abstürzen. Später trat der VW-Skandal nach. Doch einige wenige Titel hielten dem Gegenwind stand. Die Tops und Flops im September.

In Frankfurt standen wieder einmal die VW-Aktien im Fokus: Die Titel legten um rund sieben Prozent zu. Damit lagen sie noch rund 30 Prozent niedriger als vor Bekanntwerden des Skandals um die Manipulation von Diesel-Abgaswerten. Anleger werteten aber positiv, dass der neue Konzernchef Matthias Müller einen Zeitplan für den Fahrzeug-Rückruf genannt habe, sagte Marktanalyst Heino Ruland vom Brokerhaus ICF.

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