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01.09.2015

17:58 Uhr

Börse Frankfurt

Alle 30 Dax-Titel im Minus

Der Kursrutsch an der Börse hat sich am Dienstag fortgesetzt. Zeitweise rutschte der deutsche Leitindex über drei Prozent ins Minus. Zum Handelsschluss rettete er sich aber noch über die Marke von 10.000 Punkten.

Börse am Abend

Dax bleibt im Minus

Börse am Abend: Dax bleibt im Minus

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FrankfurtViele offene Fragen prägend derzeit das Handelsgeschehen an den Börsen. Die beiden wohl wichtigsten sind: Wie geht es weiter mit China und wann wird die Federal Reserve den US-Leitzins anheben? So unsicher die Antwort zu diesen Fragen sind, so unbeständig präsentiert sich auch der Aktienhandel.

Der Dax fiel in der Spitze um 3,2 Prozent auf 9928 Zähler. Zum Handelsschluss notierte er 2,4 Prozent tiefer auf 10.015 Punkten. Der MDax lag zum Schluss 2,0 Prozent im Minus, der TecDax gab 2,5 Prozent und der Euro Stoxx 50 2,7 Prozent nach. Der chinesische Leitindex Shanghai-Composite knickte zeitweise um 4,7 Prozent ein, aus dem Handel ging er 1,2 Prozent schwächer.

Kursverluste gab es auch in New York. Der Dow Jones lag in den ersten Handelsstunden 1,8 Prozent im Minus bei 16.220 Zählern. Die Nasdaq lag 1,4 Prozent im Minus. Während an den Börsen verkauft wird, kommt der Euro wieder in Fahrt. Zuletzt wurde die Währung mit 1,1259 Dollar bewertet und damit 0,4 Prozent höher.

Alle 30 Dax-Werte lagen am Nachmittag im Minus. Zu den größten Verlierern zählten Infineon, Bayer und die Deutsche Telekom, die sich zwischen 2,7 und 3,4 Prozent verbilligten.

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Für Verkaufsdruck sorgen vor allem schwache Konjunkturdaten aus China. Dort ist die Industrieproduktion im August abermals zurückgegangen und hat damit die Furcht vor einer immer stärker abflauenden Konjunktur in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt genährt. Der endgültige Caixin/Markit-Einkaufsmanagerindex (PMI) fiel von 47,8 im Juli auf 47,3 Punkten im August – das ist das niedrigste Niveau seit März 2009. Erst ab einem Wert von 50 Punkten sprechen die Ökonomen von Wachstum.

Auch der Dienstleistungssektor, der zuletzt immer noch für Hoffnung gesorgt hatte, verlor an Schwung. „Das ist sehr beunruhigend, schließlich sind die Bemühungen der chinesischen Zentralbank, die Wirtschaft anzukurbeln, schon sehr groß“, sagte Craig Erlam, Analyst beim Brokerhaus Oanda.

China ist als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt nach den USA für die Weltkonjunktur ein entscheidender Motor. Der Internationale Währungsfonds (IWF) kappte daher seine erst wenige Wochen alte Prognose für das globale Wirtschaftswachstum. Immer mehr Analysten rechnen nun damit, dass die Volksrepublik das von der Regierung angepeilte Wachstum von sieben Prozent verfehlen wird – es wäre ohnehin das geringste seit einem Vierteljahrhundert.

Kommentare (10)

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Herr Tom Bauer

01.09.2015, 09:48 Uhr

Die grundsätzliche internationale wirtschaftliche Lage würde ich weiterhin als stabil bezeichnen.
Was derzeit nicht stimmt sind die "politischen" Statements von China bis zu dem Rohstoffmärkten, was aber durchaus zusammenhängt.
Der Ölpreis bliebt nach wie vor ein stimulierende Element für die verbrauchende Wirtschaft. Von der Chemieindustrie bis zu Dientsleistern.
Ob China in eine echte Rezession schlittert ist auszuschließen. Man wird bei 3-5 % landen und zwar WACHSTUM. Kann das als Problem sein?

Kurzum: Es geht eher um psychologische Börsen und alle Trader können zeigen was sie können.
Und immer gilt: Es kommt nicht auf den Einstiegskurs an sondern auf den Verkaufskurs. In diesem Sinne Augen auf bei der Aktienanlage.

Herr J.-Fr. Pella

01.09.2015, 10:13 Uhr

Wie sagte schon der Börsenguru Kostolany:

Die ganze Börse hängt nur davon ab,
ob es mehr Aktien gibt als Idioten,
- oder umgekehrt -

Herr Peter Noack

01.09.2015, 10:54 Uhr

Hat der Dax tatsächlich seit September 2014 noch drei oder vier Prozent Gewinn gerettet?
Kommt nun der Fall auf das 52 Wochentief vom Oktober 2014 als der Dax immerhin bei 8335 Punkten lag. Wie hat sich denn der Dax im Vergleich zum Shanghai Composite gehalten? Welches sind Maßstab bzw. Maß für die Berichte?

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