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24.03.2016

18:08 Uhr

Börse Frankfurt

Anleger machen vor Ostern Kasse

Der Dax verliert die 10.000 Punkte wieder aus dem Blick. Fallende Ölpreise setzen den Leitindex unter Druck. Außerdem steigt vor dem langen Osterwochenende bei vielen Anlegern die Risikoaversion.

Schlechte Stimmung

Osterfreude an der Börse: Fehlanzeige

Schlechte Stimmung: Osterfreude an der Börse: Fehlanzeige

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Frankfurt am MainVor der langen Osterpause haben sich die europäischen Anleger am Gründonnerstag von den Aktienmärkten zurückgezogen. Der Dax fiel um 1,7 Prozent auf 9851 Punkte, nachdem er am Mittwoch erstmals seit Anfang Januar über der 10.000-Punkte-Marke geschlossen hatte. „Die erneut nachgebenden Ölpreise und die Unsicherheit über die künftige Geldpolitik der Fed lassen keine echte Feiertagslaune aufkommen“, sagte ein Händler. Viele Anleger scheuten das Risiko und machten Kasse.

Sorgenfalten verursachte die neuerliche Talfahrt der Ölpreise. Ein überraschend hoher Anstieg der Ölbestände in den USA drückte den Preis für Nordseeöl der Sorte Brent und auch die texanische Sorte WTI unter die 40-Dollar-Marke. Auch die US-Notenbank Fed sorge für Unsicherheit, sagten Händler. Nachdem in der vorigen Woche die Währungshüter noch behutsame Zinserhöhungen angekündigt hatten, häufen sich nun die Stimmen der Notenbanker, die die Märkte auf eine Zinserhöhung schon im April vorzubereiten schienen. In dasselbe Horn stieß am Donnerstag der Präsident der Fed-Filiale von St. Louis, James Bullard. Es könne sein, dass eine Zinsanhebung nicht weit entfernt sei, sagte er. „Die ständigen Kurswechsel der US-Notenbank helfen nicht gerade dabei, Vertrauen oder zumindest etwas Planungssicherheit für die Investoren zu schaffen“, fasste CMC-Markets-Analyst Andreas Paciorek zusammen.

Im Dax blieben die Aktien der Deutschen Bank mit einem Abschlag von 3,7 Prozent unter Druck. Am Dienstag hatte Deutschlands größtes Geldhaus die Anleger auf ein schlechtes Quartal eingestimmt. Die Titel der Schweizer Credit Suisse verloren vier Prozent. Analysten sprachen von großer Verunsicherung nach den Zahlen vom Vortag.

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