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10.09.2013

17:55 Uhr

Börse Frankfurt

Anleger spekulieren auf friedliche Syrien-Lösung

Europas Investoren setzen auf eine friedliche Lösung in Syrien und griffen am Dienstag verstärkt bei Aktien zu. Vom Optimismus der Börsianer profitierte der TecDax: Er steigt so hoch wie seit sechs Jahren nicht mehr.

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FrankfurtEuropas Aktienanleger haben am Dienstag auf einen Sieg der Diplomatie in Syrien gesetzt. Russischen Angaben zufolge hat die syrische Regierung den Vorschlag Moskaus angenommen, ihre Chemiewaffen unter internationale Kontrolle zu stellen. „Ein Militärschlag steht damit wohl erst einmal nicht vor der Tür und davon profitieren die Märkte ordentlich,“ sagte ein Händler. US-Präsident Barack Obama hatte zuletzt erklärt, ein solcher Kompromiss mit Syrien könne der Durchbruch für eine diplomatische Lösung sein. Zusätzlichen Auftrieb erhielten die Börsen von ermutigenden chinesischen Konjunkturdaten.

Der Dax stieg um 2,06 Prozent auf 8446 Punkte. Getragen von der positiven Grundstimmung am Aktienmarkt kletterte der TecDax auf den höchsten Stand seit November 2007. Er gewann 1,64 Prozent auf 1063 Punkte. Der MDax notierte 1,39 Prozent fester. Auch der EuroStoxx50 konnte zulegen und kletterte um 1,9 Prozent auf 2851 Zähler. Die Indizes folgen damit den positiven Vorgaben der asiatischen Börsen.

Im Gegenzug ging der Ölpreis auf Talfahrt. Öl der Nordseesorte Brent verbilligte sich um bis zu 1,7 Prozent auf 111,81 Dollar je Fass. Ende vergangenen Monats hatte der Brent-Preis noch auf einem Sechs-Monats-Hoch von mehr als 117 Dollar notiert, weil Investoren im Falle einer Eskalation des Konflikts Versorgungsengpässe fürchteten. Auch der Preis für das US-Öl WTI fiel in der Spitze um mehr als 1,8 Prozent auf 107,55 Dollar je Barrel.

Ein Militärschlag der USA gegen Syrien sei zwar noch immer möglich, aber die Wahrscheinlichkeit sei inzwischen doch kleiner geworden, sagte Ben Le Brun, Marktanalyst bei Options Xpress in Sydney. Von Gold nahmen die Anleger ebenfalls Abstand - der Preis fiel um 1,6 Prozent auf 1364 Dollar je Feinunze. Der Euro kostete 1,3257 Dollar. Am Rentenmarkt verlor der Bund-Future, der auf der zehnjährigen Bundesanleihe basiert, 45 Ticks auf 137,17 Punkte.

Für Gesprächsstoff sorgte die Wall Street. Im US-Leitindex Dow Jones Industrial stehen erhebliche Veränderungen an. Zum 23. September werden die Titel von Goldman Sachs, die des Sportartikelherstellers Nike und die der Kreditkartenfirma Visa in den Index aufrücken, wie der Betreiber S&P Dow Jones Indices am Dienstag mitteilte. Sie verdrängen Alcoa, Bank of America und Hewlett Packard.

Kommentare (100)

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Programmierer

10.09.2013, 07:50 Uhr

Wie immer gleich um 8 Uhr kaufen alle Handelssysteme was mindestens die gewünschten 8330 bringt, geht es da durch dann erst einmal locker 8380 und evtl. 8400
Syrien ist erledigt, Tokio Olympia Austragungsort und die Wahl das reicht zum Start der Rallye heute, der Rest erledigt die Technik, je höher es geht umso mehr werden eingestoppt
Eigentlich einfach ihr müsst euch nur an die technischen Analysen halten

Die_Nahles_Singt

10.09.2013, 07:53 Uhr

Wir wolln die 8 sehn,wir wolln die 8 sehn,wir wolln wir wolln,die 8 sehn.
Komm lieber Dax, komm zur 8000 oder zur 7500....
Was willst Du denn da oben,da gehörst du doch gar nicht hin.
Da unten ist es doch viel gemütlicher,was willst du wohl nur immer da oben?

Go!

Spieler

10.09.2013, 07:59 Uhr

Es ist so einfach.
Gestern außerbörslich ein paar billige Calls gekauft
und heute springt es nach oben.
Die Maschinenn sind weiterhin auf UP programmiert.
Man muß nur wissen, daß die Märkte technisch getrieben sind.
Es ist so einfach.

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