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29.07.2013

18:04 Uhr

Börse Frankfurt

Anleger warten auf Zinsentscheidung der EZB

Vor den mit Spannung erwarteten Sitzungen der US-Notenbank und der Europäischen Zentralbank in dieser Woche hielten sich die Anleger am Montag spürbar zurück. Hauptthema war der anstehende Wechsel an der Spitze von Siemens.

Nicht sehr kauffreudig: Händler an der Frankfurter Börse dpa

Nicht sehr kauffreudig: Händler an der Frankfurter Börse

FrankfurtDer deutsche Aktienmarkt hat zum Auftakt einer Woche mit Zentralbanktreffen und wichtigen Konjunkturdaten moderat zugelegt. Bei Börsenschluss am Montag stand der Dax 0,17 Prozent höher bei 8259 Punkten. Anfängliche Gewinne von knapp einem Prozent hatte der deutsche Leitindex bereits im frühen Handel größtenteils wieder abgegeben.

Für den MDax ging es um 0,34 Prozent auf 14255 Punkte nach oben, der TecDax legte um 0,06 Prozent auf 987 Punkte zu. Die europäischen Börsen zeigten sich indes etwas schwächer: Der Leitindex EuroStoxx 50 stand am Abend 0,14 Prozent im Minus bei 2738 Punkten.

Die Woche an den Märkten

Freitag

Brüssel veröffentlicht die Erzeugerpreise in der Euro-Zone, aus den USA kommen Daten zum Arbeitsmarkt und zu den Auftragseingängen der Industrie. Allianz, Audi, Axa, Chevron-Texaco, Fresenius, Lufthansa, RBS, Toyota und Viacom verraten, wie das zweite Quartal lief.

Mangels wichtiger Konjunkturdaten zum Wochenauftakt richteten sich die Blicke vieler Anleger bereits auf die ereignisreichen kommenden Tage, sagte Händlerin Anita Paluch von Gekko Markets. Als Höhepunkte sieht ein anderer Marktteilnehmer die Sitzung der US-Notenbank Fed am Dienstag und Mittwoch, die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag sowie die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag. Zudem setzt sich die Quartalsberichtssaison fort.

EZB-Chef Mario Draghi hatte zuletzt angekündigt, die Notenbank werde ihren konjunkturstützenden Kurs so lange wie nötig fortsetzen. Auch Fed-Chef Ben Bernanke macht die lockere Geldpolitik von der Verfassung der US-Konjunktur abhängig. Ende Mai hatte er die Finanzmärkte mit der Ankündigung aufgewühlt, dass ein Ende der ultra-lockeren US-Geldpolitik vorbereitet werde. Nach seinem jüngsten Hin und Her in der Sache vermied er bei einem Auftritt vor dem US-Kongress Mitte Juli jedoch eine Festlegung auf den künftigen Kurs.

Für positive Impulse am Kapitalmarkt sorgte der bevorstehende Rauswurf von Siemens-Chef Peter Löscher. Sein wahrscheinlicher Nachfolger, der bisherige Finanzvorstand Joe Kaeser, wird einhellig für die bessere Wahl gehalten. Die Siemens-Aktie kletterte im frühen Handel zeitweise um 2,3 Prozent nach oben und setzte sich damit vorübergehend an die Spitze im Dax. Bis zum Abend verlor Papier jedoch rund 0,3 Prozent.

Kommentare (16)

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Laie

29.07.2013, 08:05 Uhr

Ist doch egal.
Das Casino ist wieder eröffnet. Die großen Investmentbanken
machen sich wieder die Taschen voll. Ihre Hochfrequenzrechner sind schon aktiv um in Nanosekunden sich die Taschen voll zu machen.
Aber ich, nur ich habe das System erkannt.
Ja, ich habe zwar keine Ahnung von Börse, aber das habe ich durchschaut.
Solange die Notenbank das billige Geld reinpumpt läüft das Casino ohne Risiko. Immer billig kaufen, geht sowieso nach oben, denn ich habe alles durchschaut und das schreibe ich weiter jeden Tag.

Marktbeobachter

29.07.2013, 08:12 Uhr

@Laie
Das ist ungerecht.
Ich hatte das System als erster erkannt.
Erst machen es die ganz,ganz Großen runter, verkaufen was das sie nicht haben, um dann schnell mit ihren Superrechnern billig zu kaufen. Ich hatte allein den Vergleich mit dem Casino hergestellt, und die Zentralbanken als Schuldigen angeprangert.
Nur ich habe Tag für Tag ,sogar mehrmals darauf hingewiesen. Manno, ich bin der große Erklärbär.

Zweifler

29.07.2013, 08:50 Uhr

Was versteht ihr unter Hochfrequenzrechnern? Möglicherweise meint ihr Hochfrequenzhandel.

Eure These, dass Hochfrequenzhandel automatisch Gewinne generiert, halte ich jedoch für fragwürdig.

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