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10.01.2011

06:40 Uhr

Börse Frankfurt

Anleger zittern vor Portugal – Dax schließt im Minus

Portugal sorgt für neue Spekulationen. Muss das Land schon bald unter den Euro-Rettungsschirm? Die Märkte reagieren nervös: Die Volatilität steigt und der Dax rutscht ins Minus. Jetzt warten Anleger gebannt auf die Eröffnung der Bilanzsaison in den Vereinigten Staaten.

HB FRANKFURT/DÜSSELDORF. Gerüchte über eine Flucht Portugals unter den EU-Rettungsschirm haben den Dax zum Wochenstart ins Minus gedrückt. Der deutsche Leitindex verlor am Montag 1,3 Prozent auf 6857 Punkte. Das Handelsvolumen im Dax stieg auf rund 93,2 (Freitag: 92,6) Mio. Aktien. Der Umsatz fiel auf 2,8 (2,9) Mrd. Euro.

Im Gegenzug schoss der VDax, der die Nervosität der Dax-Anleger misst, um 6,4 Prozent in die Höhe. "Egal ob Euro-Krise oder Konjunktur - die Investoren sind sich noch nicht sicher, wo die Reise in diesem Jahr hingeht und solange bleiben sie lieber an der Seitenlinie stehen, statt ordentlich mitzumischen", sagte ein Händler.

Auch an der Wall Street drückten die Sorgen vor einer Ausweitung der europäischen Schuldenkrise auf die Stimmung. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte lag zum Handelsschluss in Europa 0,6 Prozent im Minus. Der S&P-500 und der Nasdaq-Composite notierten jeweils 0,5 Prozent schwächer.

Nach Griechenland und Irland stand mit Portugal der nächste Wackelkandidat im Fokus. EU-Kommission und Bundesregierung dementierten zwar erneut, dass das hoch verschuldete Land demnächst unter den Euro-Rettungsschirm schlüpfen soll. Doch gleichzeitig schwand das Vertrauen an den Finanzmärkten.

Bankenwerte standen angesichts der Sorgen um Portugal besonders unter Druck. Commerzbank-Titel gaben als Dax-Schlusslicht um 3,29 Prozent auf 5,412 Euro nach. Für die Aktien der Deutschen Bank ging es um 1,76 Prozent auf 40,29 Euro nach unten. Bei den Aktien der Deutschen Telekom sorgten negative Analystenkommentare für Verluste von 1,83 Prozent auf 9,677 Euro.

Kommentare (2)

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aruba

10.01.2011, 08:20 Uhr

Guten Tag,.... Gestern habe ich in einer besprechung gemeint;...... es gaebe 2 Moeglichkeiten. ( Eigene Erfahrung ).... _Da ab Heute die Grossen wieder zugange sind... Entweder der Krempel der noch in den gefaelschten und geschoenten Jahresabschluessen ( die eh alle gegriecht sind ) wird schleunigst verkloppt;.... ( so tat es der Saftladen in dem ich mein Leben verplempert habe ),.... oder aber mann muss sich neu eindecken;... in diesem Falle steigt alles diese Woche an. Mit zweideutigen Ergebnissen oder Zahlen ( siehe Cisco ) hat das ganze nun wirklich nichts zu schaffen. Goldmann und Co. z.b. schieben den wertlosen Krempel in die Depots ihrer gutglaeubigen und dummen Kunden. ( gegen gutes Geld, versteht sich ! ) besten Dank.

Thor Steiner

10.01.2011, 17:19 Uhr

Es ist fünf vor zwölf. Die Staaten werden sich über Geldmengenvermehrung ihrer Schulden entledigen. Diese Vermehrung ist einfach eine Plünderung der Ersparnisse sei Es konten oder Renten. Es ist eine perfide Enteignungsmethode mit der die Gläubiger sogar ohne Mitbeteiligung enteignet werden. Das ist das Schema in allen Rettungsaktionen die Stattfand wenn iMF Gelder zur "Rettung" gab.
Man hat nicht kapiert dass im Mai der Euro in etwas wie Drahme und Peseta oder Lire umgewandelt worden ist. Euro ist keine Hartewährung mehr. Es ist eher so dass die Deutschen nun die DM für Lire oder Drahme aufgegeben haben. Die Geldmengenvermehrung ist der Weg des kleinsten Widerstandes für Demokratien. Geldvermehrung ist eine Enteignung wehrt euch dagegen indem ihr Gold und Silber benutzt !!!

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