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20.07.2017

17:51 Uhr

Börse Frankfurt

Crash der Autoaktien im Dax

Die deutschen Automobilhersteller stehen im Verdacht, sich bei der Abgassäuberung ihrer Motoren abgesprochen. Investoren werfen massenhaft alle entsprechenden Aktien aus ihrem Depot - allen voran Volkswagen.

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FrankfurtDer Dax gab einen Teil seiner zuvor erzielten Gewinne wieder ab und rutschte ins Minus. Zwischenzeitlich lag der deutsche Leitindex bei 12.575 Zählern, beendete aber den Handel unverändert bei 12.447 Punkten. Zwischenzeitlich lag die Frankfurter Benchmark bei 12.392 Zählern. Der MDax verlor 0,6 Prozent lag zum Handelsschluss bei 24.856 Zählern, der TecDax unverändert bei 2.291 Zählern.

Zudem haben Spekulationen auf straffere Zügel in der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank dem Euro am Donnerstag Auftrieb gegeben. Die Gemeinschaftswährung stieg während einer Pressekonferenz von EZB-Chef Draghi um 0,5 Prozent auf ein Tageshoch von 1,574 Dollar und anschließend auf über 1,165. Draghi kündigte an, dass der EZB-Rat im Herbst über die Zukunft des Anleihekaufprogramms beraten werde. „Ich glaube, der positive Ausblick für die Konjunktur und die Erwartungen des Marktes, dass die Anleihenkäufe im Herbst zurückgefahren werden, haben dem Euro einen Schub gegeben“, sagte Devisenspezialistin Alexandra Russell-Oliver vom Broker Caxton FX in London.

Bei der Fragerunde mit Medienvertretern zeigte sich EZB-Präsident Mario Draghi besorgt über die hartnäckig niedrige Inflation. Daher sei weiterhin „ein sehr substanzielles Maß“ an konjunkturstützender Geldpolitik nötig. Die Inflationsrate dürfte noch einige Monate auf dem aktuellen Niveau verharren. Die Notenbank strebt mittelfristig eine Teuerung von knapp unter zwei Prozent an, die als ideal für die Konjunktur gilt. Im Juni war sie aber auf das Jahrestief von 1,3 Prozent gesunken.

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In hohem Bogen warfen die Anleger europaweit die Aktien von Fluggesellschaften aus ihren Depots: Lufthansa, Air France-KLM und die British-Airways-Mutter IAG verloren teilweise über acht Prozent. „Die Anleger machen nach der guten Performance der letzten Monate Kasse“, spielte ein Händler auf das bisherige Jahresplus der Lufthansa von fast 70 Prozent an. Da helfe auch die Prognoseanhebung von Easyjet nicht. Die Aktien des britischen Billigfliegers sackten rund sechs Prozent ab.

Der Beginn der deutschen Bilanzsaison stand eher unter ruhigen Vorzeichen. SAP legte laut Händlern durchwachsene Zahlen vor und gab Einzelheiten zum geplanten Aktienrückkauf bekannt. Die Aktien des Softwarekonzerns beendeten den Handel mit einem Minus von 0,4 Prozent. Auf der Gewinnerseite stand Siemens mit einem Plus von 1,3 Prozent.

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Für große Enttäuschung sorgten im TecDax der Netzwerkausrüster Adva Optical und im SDax Zooplus mit ihren Zwischenberichten: Adva-Papiere stürzten um 17,3 Prozent ab, nachdem das Unternehmen einen enttäuschenden Ausblick gegeben hatte. Der Online-Tierhändler wies zwar eine kräftige Umsatzsteigerung aus, die lag aber unter den Schätzungen vieler Analysten. Die Aktien gingen daraufhin zwischenzeitlich um fast zwölf Prozent in die Knie.

Im MDax hielten sich derweil Gewinner und Verlierer etwa die Waage. Krones und Hella kamen mit ihren Bilanzzahlen bei den Anlegern gut an: Die Titel des Abfüllanlagenbauers und des Scheinwerferspezialisten legten je zeitweise mehr als zwei Prozent zu.

Kommentare (1)

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Herr Christian Helmert

21.07.2017, 18:59 Uhr

Normalerweise müssten hier einige Herren schon lange sitzen, hier besteht Verdunklungsgefahr. Aber der deutsche Staat drückt wieder einmal alle Augen zu . Und der Herr Minister ist anscheinend ein ganz Blinder. Die Aushänge Schilder der Deutschen Wirtschaft betrügen gemeinschaftlich ihre Kunden. Schlimmer geht es wirklich nicht mehr . Man kann den Amis nur Dank sagen, den bei uns wäre das sicher alles vertuscht wurden .

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