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12.11.2012

18:03 Uhr

Börse Frankfurt

Dax am Anfang einer Konsolidierungsphase?

Der Dax konnte sich trotz der Probleme in den USA und der Unklarheiten in Europa stabilisieren. Experten erwarten für diese Woche ruhige Börsen. Allerdings könnte das Treffen der Euro-Finanzminister für Bewegung sorgen.

Börse Frankfurt am Mittag

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FrankfurtNach Verlusten in der letzten Handelswoche konnte sich der Dax heute ein wenig stabilisieren. Am Ende schloss der deutsche Aktienindex 0,1 Prozent im Plus auf 7.169 Punkte. In der zweiten Reihe hielten sich die Kursbewegungen über den ganzen Handelsverlauf ebenfalls in sehr engen Grenzen. Der MDax beendete den heutigen Handelstag 0,2 Prozent im Minus auf 11.318 Punkte und der TecDax kletterte um 0,5 Prozent auf 807 Zähler.

Allerdings darf die heutige Konsolidierungsphase nicht überschätzt werden. Denn insgesamt waren die Umsätze verhältnismäßig gering. Verantwortlich hierfür waren unter anderem die USA. Dort hielten sich wegen des "Veterans Day" viele Anleger zurück.

Dementsprechend unspektakulär präsentierten sich die US-Börsen. Der Dow Jones notierte am Abend 0,2 Prozent leichter auf 12.796 Punkte, der S&P 500 verlor 0,1 Prozent auf 1.379 Zähler und die Technologiebörse Nasdaq sank um 0,2 Prozent auf 2.579 Punkte.

"Das steht auf sehr wackeligen Beinen, eine schlechte Nachricht - und der Ausverkauf der vorigen Woche geht weiter", fasste ein Händler die heutige Stimmung zusammen.

Die besten Börsenfilme

Rang 1

Wall Street I

Hauptdarsteller: Charlie Sheen und Michael Douglas
Jahr: 1987
Der Klassiker der Börsenfilme, in dem der Wall-Street-Guru Gordon Gekko seinem Jünger beibringt, dass es immer „nur um die Kohle geht“. Ein Film der die Gier kritisiert - und ein bisschen vergöttert.

Rang 2

Wolf of Wall Street

Hauptdarsteller: Leonardo Di Caprio
Jahr: 2014
Aufstieg und Fall des Börsenmaklers Jordan Belfort. Mit krummen Börsengeschäften und Geldwäsche wird Belfort in den 1990er-Jahren zum Millionär. Er feiert eine einzige Orgie mit Parties, Sex und Drogen. Doch die Ermittler sind ihm auf der Spur. Basiert (weitgehend) auf wahren Begebenheiten. Regie führte Martin Scorsese.

Rang 3

High Speed Money

Hauptdarsteller: Ewan McGregor und Anna Friel
Jahr: 1999
Ein Film über die Pleite der Barings Bank und die Rolle, die die Börsengeschäfte des Nick Leeson dabei spielten. Basierend auf einer wahren Geschichte und dem Buch von Nick Leeson.

Rang 4

Margin Call – Der große Crash

Hauptdarsteller: Kevin Spacey und Paul Bettany
Jahr: 2011
Ein Mitarbeiter einer Großbank entdeckt eine Menge fauler Papiere bei seiner Bank. Damit die Bank nicht pleitegeht, müssen die „faulen Eier“ schnell das Nest verlassen - egal um welchen Preis.

Rang 5

American Psycho

Hauptdarsteller: Christian Bale und Justin Theroux
Jahr: 2000
Der Investmentbanker Patrick Bateman möchte zur Elite gehören. Nichts ist ihm wichtiger als materieller Reichtum. Doch er hat ein Problem: In seinen Depressionen tötet er wahllos Obdachlose und Prostituierte - denkt er.

Rang 6

Die Glücksritter

Hauptdarsteller: Dan Aykroyd und Eddie Murphy
Jahr: 1983
Die steinreichen und exzentrischen Gebrüder Duke, beides Warentermin-Börsenmakler, schließen eine Wette ab und wollen sehen, ob Erfolg angeboren ist. Dazu tauschen sie ihren Vorstandsvorsitzenden gegen einen Bettler ein. Doch der Bettler hat auch ein Wörtchen mitzureden.

Rang 7

Inside Job

Hauptdarsteller: Matt Damon (Erzähler im engl. Original)
Jahr: 2010
Ein Dokumentarfilm über die Finanzkrise 2007. Der Film bekam 2011 einen Oskar für den besten Dokumentarfilm. Der Name des Films verrät dabei schon, worum es geht: Inside Job ist die englische Bezeichnung für den Fall, wenn ein Insider seinem Unternehmen schadet.

Rang 8

Das Geld anderer Leute

Hauptdarsteller: Danny DeVito und Gregory Peck
Jahr: 1991
Eine Filmkomödie, in der der „Liquidator“ Konkurrenten aufkauft und ausschlachtet. Doch an einem Fall hat er besonders zu knabbern, denn er verliebt sich in die feindliche Anwältin. Schlüsselszene ist die Aktionärsversammlung der Firma, die übernommen werden soll.

Rang 9

Let’s make Money

Regie: Erwin Wagenhofer
Jahr: 2008
Dokumentarfilm über das System der Finanzwirtschaft - und wie man sein Geld für sich arbeiten lassen kann.

Rang 10

Enron – The smartest guys in the room

Hauptdarsteller: Peter Coyote (Erzähler)
Jahr: 2005
Ein Dokumentarfilm über eine der größten Firmenpleiten der USA. Eine Geschichte über Bilanzbetrug und geheime Machenschaften.

Rang 11

Wall Street 2

Hauptdarsteller: Michael Douglas und Shia LaBeouf
Jahr: 2010
Die Fortsetzung des Klassikers „Wall Street“. Gordon Gekko tritt wieder auf den Plan, nur etwas älter. Schließlich hat er die letzten 23 Jahre im Gefängnis verbracht.

Rang 12

Risiko - Der schnellste Weg zum Reichtum

Hauptdarsteller: Giovanni Ribisi und Vin Diesel
Jahr: 2000
Um bei seinem Vater Eindruck zu schinden, übernimmt Seth Davis eine Stelle aus Börsenmakler. Dort erfährt er, dass die hohen Gewinne der Firma mit illegalen Methoden erwirtschaftet werden.

Rang 13

Kapitalismus – eine Liebesgeschichte

Regie: Michael Moore
Jahr: 2009
Dokumentarfilm des USA-Kritikers Michael Moore. Ganz im Stile Moores wird hier kein Blatt vor den Mund genommen und die USA mit dem alten Rom verglichen: Brot und Spiele, damit das Volk ruhig bleibt und die Finanzmachenschaften der Elite nicht mitbekommt.

Rang 14

The Bank

Hauptdarsteller: David Wenham und Anthony LaPaglia
Jahr: 2001
Der Chef einer Bank wird auf einen Mathematiker aufmerksam, der mit Hilfe einer Software die Börsentrends vorhersagen kann. Die beiden schließen ein Bündnis der Gier, das nicht lange halten kann.

Im Laufe der Woche dürften die Finanzmärkte auf ihren Positionen verharren. Die Gründe hierfür liegen in den USA und in Europa. In den Vereinigten Staaten stehen nach den Wahlen die Haushaltsprobleme im Fokus der Anleger. Der wiedergewählte US-Präsident Barack Obama muss die Probleme bis zum Jahreswechsel in den Griff bekommen, was angesichts der unvorteilhaften Verteilung zwischen Republikanern und Demokraten im Kongress eine Herkulesaufgabe werden dürfte. Im alten Kontinent sorgen die altbekannten Schwierigkeiten der Euro-Krise für anhaltende Ratlosigkeit bei den Börsianern. Insgesamt also kein Umfeld für deutliche Kursgewinne.

"Die Berichtssaison geht, die Schuldenprobleme bleiben", sagte ein anderer Händler. Für Investoren stehe die Frage im Mittelpunkt, wann die nächste Hilfstranche an Griechenland überwiesen wird. Immerhin muss das Land Mitte des Monats milliardenschwere Anleihen refinanzieren. Die Abgeordneten in Athen hatten am Sonntag eine wichtige Voraussetzung für die Auszahlung weiterer Hilfen erfüllt und den um ein Sparpaket erweiterten Haushalt für 2013 verabschiedet. Allerdings fehlt noch der Troika-Bericht, der die Fortschritte Athens bewerten soll. Aus einem Entwurf des Berichts, der kurz vor Börsenschluss vorlag, ging hervor, dass Griechenland im Falle eines Aufschubs für die Erfüllung der Sparauflagen bis 2016 rund 32,6 Milliarden Euro benötigen würde, um einer Pleite zu entgehen. Bezüglich der Hilfstranche werden am Abend weitere Ergebnisse aus den Verhandlungen der Euro-Finanzminister erwartet.

Die griechischen Banken mussten indes herbe Rückschläge verkraften. Die neuen Rekapitalisierungsregeln sorgten für Abwärtsbewegungen. Der griechische Bankenindex fiel zeitweise um fast 20 Prozent und brachte damit auch den Athener Aktienindex ins straucheln. Zeitweise gab er über fünf Prozent nach. Dem Plan der griechischen Regierung zufolge sollen die Banken neue Aktien etwa zum halben Preis der alten Papiere oder Wandelanleihen herausgeben. Ein Händler sprach von einer verspäteten Aktion mit einem großen Verwässerungseffekt.

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

12.11.2012, 08:36 Uhr

Das HB sollte ruhig mal darauf hinweisen, dass heute in Amiland ein Semi-Holiday (Veteran`s Day) ist, wo Banken und Bondmärkte geschlossen bleiben (genauso wie am 08.10. am Columbus Day), und damit auch das Volumen am Aktienmarkt erfahrungsgemäß äußerste dünn ist.
Ergo, geringes Volumen und aller Voraussicht nach tote Hose mit wenig Bewegung am Nachmittag auch bei uns, falls nicht doch noch überraschende News über die Ticker kommen.

Account gelöscht!

12.11.2012, 08:55 Uhr

Moin zusammen!
In den nächsten Tagen wird es spannend, ob die 7150er-Marke halten wird. Am Freitag hatten wir sie Intraday ja schon deutlich unterschritten.
Falls Sie nicht hält lautet das nächste Kursziel 6900 Punkte. Falls doch können wir uns auf eine Fortsetzung der Seitwärtsbewegung zwischen 7150 und knapp 7500 Punkten einstellen.
Tage wie dieser geben aber auch die seltene Chance zu sehen, wie sich der DAX ohne US-Einfluss verhält.

Allen einen erfolgreichen Handelstag!

fdsa

12.11.2012, 08:57 Uhr

Wenn der DAX auf der Stelle tritt,ist für K+S 2% Platz,nach unten...

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