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19.07.2012

17:43 Uhr

Börse Frankfurt

Dax-Anleger bleiben in Kauflaune

Viele Anleger, die den Kursanstieg der vergangenen Tage verpasst haben, steigen heute ein. Spekulationen rund um den Rettungsfonds EFSF sorgten für kräftigen Auftrieb. Es gab aber auch bedrohliche Nachrichten.

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FrankfurtDer Dax hat am Donnerstag den fünften Handelstag in Folge Gewinne verbucht. Der Leitindex ging mit einem Plus von 1,1 Prozent auf 6.758 Punkte aus dem Handel und profitierte damit von dem anhaltenden Optimismus der Anleger. Der deutsche Leitindex notiert damit so hoch wie zuletzt Anfang Mai dieses Jahres.

Der MDax rückte am Donnerstag um 1,36 Prozent vor auf 10.888 Punkte. Für den TecDax ging es um 1,32 Prozent nach oben auf 775 Punkte.
Die positive US-Bilanzsaison hat die Anleger wieder an die europäischen Aktienmärkte gelockt. Die steigenden Kosten Spaniens bei der Refinanzierung am Rentenmarkt verdarben den Anlegern kaum die Kauflaune. Am späten Nachmittag grenzte der Dax allerdings seine Gewinne kurzzeitig ein, nachdem schwache US-Konjunkturdaten für einen kleinen Dämpfer unter den Anlegern sorgte.

Der Tag an den Märkten (Stand 17:35 Uhr)

Dax

- 0,19 Prozent (Schlusskurs vom Freitag)

Euro Stoxx 50

+ 0,1 Prozent

Dow Jones

- 0,3 Prozent

Nikkei

+ 0,1 Prozent

Euro

1,2302 Dollar (+/- 0 Prozent)

Gold

1.602 Dollar (- 0,7 Prozent)

Öl (Brent)

106,40 Dollar (+ 1,2 Prozent)

Händler begründeten das Kaufinteresse bei etwas steigenden Umsätzen auch mit Spekulationen über die Möglichkeiten des Euro-Rettungsschirms EFSF. Das habe Deckungskäufe ausgelöst, da die meisten Anleger den Anstieg des Dax in den vergangenen Wochen verpasst hätten, auf diesem Kursniveau aber einsteigen müssten. "Fundamental ist ein Dax von über 6.700 Punkten nicht gerechtfertigt", sagte ein Händler.

Allerdings blieben viele Börsianer skeptisch. Schließlich laste trotz der neuen Spekulationen um den EFSF weiter die Euro-Schuldenkrise auf den Märkten. So unterbricht der Bundestag am Donnerstag seine Sommerpause, um über die 100 Milliarden Euro schweren Hilfen für spanische Banken abzustimmen. Spanien musste zudem den Anlegern bei einer neuen Kapitalaufnahme deutlich höhere Zinsen zahlen und lockte damit auch noch weniger Investoren an als bei der letzten Auktion.

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Obwohl weder Fed-Chef Ben Bernanke in seinen Reden vor dem US-Kongress und Repräsentantenhaus noch der am Mittwoch veröffentlichte Konjunkturbericht der Fed klare Hinweise auf ein neuerliches Anleihenkaufprogramm lieferten, hält sich an den Finanzmärkten hartnäckig die Hoffnung auf ein baldiges Einschreiten der obersten Währungshüter der USA. Angesichts sehr guter Quartalszahlen von US-Technologiefirmen sähen Anleger nun die Lage der Weltwirtschaft etwas optimistischer, sagte ferner Händlerin Anita Paluch von Gekko Global Partners.

Kommentare (63)

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Hamburger

19.07.2012, 07:55 Uhr

Atze Peng!

Schluß jetzted.
Gewinne werden jetzt in Shortprodukte investiert.

Ziel DAX 6200, bei 1.337 ist der Boden erreicht.

Vishnu

19.07.2012, 08:15 Uhr

yogi hat recht - der hamburger ist bestimmt auf der falschen seite

Account gelöscht!

19.07.2012, 08:23 Uhr

Fast alle von den "Analysten" absichtlich heruntergesetzten Gewinprognosen der Untenehmen werden logischerweise übertroffen - dies treibt die Aktienmärkte, dies wird in Kürze ein rasches Ende nehmen, die seit ca. 2 Wochen laufenden Shorteindeckungen sind weitestgehend ausgereizt. Es ist an der Zeit sich die marode spanische Bankenwelt wieder vor augen zu halten. Der heiße Herbst an den Weltfinanzmärkten steht bevor.





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