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17.11.2016

14:59 Uhr

Börse Frankfurt

Dax-Anleger halten sich zurück

Nach einer Woche der Euphorie stellt sich Ernüchterung über den neuen US-Präsidenten Donald Trump ein. Entsprechend zurückhaltend zeigen sich die wichtigen Indizes in Asien, den USA und auch in Deutschland.

Börse am Abend

Dax kämpft sich schleppend in die Gewinnzone

Börse am Abend: Dax kämpft sich schleppend in die Gewinnzone

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DüsseldorfDie Anleger an den europäischen Börsen stellen die Kursrally nach den US-Wahlen zunehmend in Frage. Der Dax legte 0,2 Prozent auf 10.686 Punkte und EuroStoxx50 um 0,4 Prozent auf 3039 Punkte zu. „Der Trump-Effekt verblasst mehr und mehr, die ersten negativen Stimmen bezüglich einer möglichen Abschottung Amerikas machen die Runde“, sagte ein Händler. Hoffnungen auf einen Wirtschaftsboom unter dem neuen US-Präsidenten Donald Trump hatten die Börsen in den vergangenen Tagen angetrieben. Der Dow-Jones-Index hatte zu Wochenbeginn ein neues Rekordhoch markiert. Jetzt gehe die Sorge um, dass das übertrieben gewesen sei und eine Korrektur drohe, sagte Stratege Jochen Stanzl von CMC Markets.

Die Diskussionen der Anleger drehen sich nun vor allem um die US-Geldpolitik. Fed-Präsidentin Janet Yellen hatte bei ihrer ersten offiziellen Stellungnahme seit dem Sieg von Donald Trump angekündigt, an einer baldigen Zinserhöhung festzuhalten.

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Trump hatte im Wahlkampf Yellen scharf angegriffen und ihr vorgeworfen, den Leitzins auf Anweisung des demokratischen Präsidenten Barack Obama künstlich niedrig zu halten.

In ihrer Rede verwies Yellen auf die letzte Sitzung der Fed. Damals hätten die Währungshüter es als angemessen bezeichnet, dass die Zinsen „relativ bald“ stiegen. Yellen betonte, die amerikanische Wirtschaft habe sich weiter in Richtung der von der Notenbank Fed angestrebten Ziele entwickelt. Sie peilt Vollbeschäftigung und stabile Preise an.

Sie sagte, ein Hinauszögern der geldpolitischen Straffung könne dazu führen, dass Investoren in einem anhaltenden Niedrigzinsumfeld übermäßige Risiken eingingen. Dies könne dazu führen, dass spätere Zinserhöhungen dann in einer schnelleren Gangart erfolgen müssten. Die Fed hält die Zinsen seit Dezember 2015 in einer Spanne zwischen 0,25 und 0,5 Prozent. Experten rechnen für Dezember mit einem Schritt nach oben. Außerdem kündigte Yellen an, ihre laufende Amtszeit zu beenden.

Kommentare (2)

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17.11.2016, 08:23 Uhr

Die cleveren Anleger werden ihre Umschichtung schon gleich nach der Trump Wahl gemacht haben.
Und zwar von Wind und Sonne (sog. Erneuerbaren Energien) hin zu Kohle, Gas, Oel und Uranwerten.

Herr Leo Reetz

17.11.2016, 15:53 Uhr

Ich finde es schwer, passende Titel fürs private Portfolio zu finden. Derzeit sind die Entwicklungen sehr indifferent. Aber vielleicht sollte man sich wirklich mal auf erneuerbare Energien fokussieren und da investieren. Frei nach dem Motto: Tue Gutes und verdiene noch daran! Dazu habe ich einen passenden Artikel gefunden: http://www.transatlantic-journal.com/2016/11/17/deb-deutsche-energie-beratung-gmbh-langfristige-rendite-aus-unerschoepflicher-sonnenenergie/

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